Mein Freund Barry
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Mein Freund Barry ist ein Schweizer Film von Regisseur Markus Welter aus dem Jahr 2026 und greift die Geschichte um den Lawinenhund Barry auf, der von zirka 1800 bis 1814 lebte und Berühmtheit erlangte. Er ist die dritte Verfilmung des Stoffes nach 1949 und 1977. Im englischsprachigen Raum wird der Film auch unter dem Titel Barry & Me vermarktet.
| Film | |
| Titel | Mein Freund Barry |
|---|---|
| Produktionsland | Schweiz |
| Originalsprache | Schweizerdeutsch, Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 97 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Markus Welter |
| Drehbuch | Jan Poldervaart |
| Produktion | Marcel Wolfisberg |
| Musik | Fabian Römer |
| Kamera | Marco Barberi |
| Besetzung | |
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Handlung
Während der Napoleonischen Kriege um 1800 sind zwei Kriegswaisen aus der Zentralschweiz auf der Suche nach einem besseren Leben: der etwa 12-jährige Georg und sein erwachsener Bruder Alfons. In einem grösseren Menschenzug wollen sie einen schneebedeckten Pass (den Grossen Sankt Bernhard) in Richtung Italien überqueren. Als Georg erschöpft zurückbleibt, lässt ihn sein Bruder im Hospiz eines Klosters zurück. Wieder erholt, erfährt Georg, dass dieser Zug der letzte vor dem Wintereinbruch war und er seinem Bruder nicht folgen kann. Er muss im Kloster arbeiten und wird von den älteren Novizen schikaniert. Im Wirtschaftsbetrieb des Klosters entdeckt er eine Bernhardiner-Hündin mit ihrem Wurf. Einer der Welpen ist schwach und vom Züchter schon aufgegeben. Georg nimmt ihn unbeobachtet an sich und kann ihn aufpäppeln. Später wirft ihm der Klostervorsteher, der Prior, Diebstahl vor. Er erkennt aber die gute Tat und erlaubt dem Jungen, zusammen mit den Novizen die Schule zu besuchen.
Nach dem Abgang einer Lawine tragen der Junge und der Hund zur Rettung eines Verschütteten bei. Als bei einem Streifzug in die Berge ein Wolf auftaucht, verständigt sich der Junge stumm mit ihm, bis er verschwindet. Die Episode ist Gesprächsstoff im Kloster, und der Junge wird bewundert und ist anerkannt. Nur der Novize Celestin peinigt ihn weiter. Inzwischen taucht dessen wohlhabender Vater auf, und Celestin bringt ihn dazu, ihm den Hund zu schenken. Georg ist erschüttert, raubt den Hund und flüchtet mit ihm in den Schnee. Dort begegnet er Celestin, der aus einem Gefühl der Unsicherheit den Vater und das Kloster verlassen hat. Sie werden von einer Lawine überrascht, können sich aber durch Georgs Mut retten. Aus Dankbarkeit verspricht Celestins Vater, dass er Georg die Novizenausbildung bezahlen wird. Unterdessen kehrt der ältere Bruder aus Italien zurück. Georg bleibt im Kloster.
Drehorte
Der Film wurde auf dem Simplonpass, im Tessin sowie in einem Studio für Special Effects in Köln gedreht.[2]
Veröffentlichung
Der Film kam am 14. Januar 2026 in die Schweizer Kinos und am 19. März 2026 in die deutschen Kinos.[3]