Meißnersleithen
Gemeindeteil des Marktes Thurnau
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Meißnersleithen (oberfränkisch: Massdeasch-laidn[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Thurnau im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Meißnersleithen liegt in der Gemarkung Felkendorf.[4]
Meißnersleithen Markt Thurnau | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 0′ N, 11° 24′ O |
| Höhe: | 516 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95349 |
| Vorwahl: | 09228 |
Geographie
0,4 km südlich der Einöde befindet sich die bewaldete Anhöhe Kleetz (561 m ü. NHN), die zu den Erhebungen der Nördlichen Frankenalb zählt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Kleetzhöfe zur Kreisstraße KU 7 (0,4 km westlich) bzw. nach Felkendorf zur Kreisstraße KU 17 (1 km nordöstlich).[5]
Geschichte
1849 wurde der Ort als „Meisterleite beim Haus“ erstmals schriftlich erwähnt. Der zugrunde liegende Flurname wurde 1812 erstmals erwähnt. Benannt wurde die Flur vermutlich nach dem Familiennamen ihres Besitzers.[6]
Meißnersleithen wurde auf dem Gemeindegebiet von Felkendorf gegründet.[7] Das Anwesen hatte die Haus Nr. 18 von Felkendorf.[8] Am 1. April 1971 wurde Felkendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Limmersdorf eingegliedert, die ihrerseits am 1. Mai 1978 in den Markt Thurnau eingemeindet wurde.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Limmersdorf) gepfarrt.[17]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3, S. 752.
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 109.
Weblinks
- Meißnersleithen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Meißnersleithen in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 11. August 2020.
- Meißnersleithen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 11. August 2020.