Erste internationale Erfahrungen sammelte Mekdes Woldu bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2011 in Punta Umbría, bei denen sie nach 19:59 min auf den 14. Platz im Juniorinnenrennen gelangte. Im selben Jahr belegte sie bei den Afrikaspielen in Maputo in 16:42,69 min den achten Platz im 5000-Meter-Lauf. In den folgenden Jahren lebt und trainiert sie in Frankreich und trat bei keiner internationalen Meisterschaft mehr an. 2021 wurde sie französische Staatsbürgerin und im selben Jahr wurde sie bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Dublin nach 28:48 min 22. im Einzelrennen. Im Jahr darauf gelangte sie bei den Europameisterschaften in München mit 32:39,54 min auf den 13. Platz im 10.000-Meter-Lauf und im Dezember siegte sie in 1:08:27 h beim Málaga-Halbmarathon. Bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften 2023 in Riga wurde sie nach 1:11:12 h 26. im Halbmarathon und im Jahr darauf belegte sie bei den Europameisterschaften in Rom in 1:10:04 h den achten Platz. Anschließend wurde sie bei den Olympischen Spielen in Paris als beste französische Teilnehmerin mit der Saisonbestzeit von 2:29:20 h auf dem 20. Platz. Bei den erstmals ausgetragenen Straßenlauf-Europameisterschaften 2025 in Löwen belegte sie in 31:43 min den achten Platz über 10 km und gewann in der Teamwertung die Bronzemedaille hinter den Teams aus Italien und Deutschland. Zuvor verbesserte sie in Barcelona den französischen Landesrekord im Marathon auf 2:23:13 h.