Menia Bentele

Schweizer Beachvolleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Menia Bentele (* 26. November 2001 in Immenstadt)[2][3] ist eine Schweizer Beachvolleyballspielerin.

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Menia Bentele
2022 bei der EM in München
Porträt
Geburtstag 26. November 2001
Geburtsort Immenstadt,
Grösse 1,81 m
Partnerin 2019–2020 Anna Lutz
2021 Shana Zobrist
2022–2023 Anna Lutz
2024 Muriel Bossart
seit 2025 Annique Niederhauser
Weltrangliste Position 50[1]
Erfolge
2020 – Vizeeuropameisterin U20
2021 – Dritte U21-WM
2022 – Fünfte Europameisterschaft
2022 – Neunte FIVB Challenge Dubai 1
2022 – Neunte FIVB Challenge Dubai 2
2025 – FISU-Weltmeisterin
2025 – Schweizer Vizemeisterin
2025 – Neunte FIVB Challenge Nuvali
(Stand: 10. November 2025)
Schließen

Karriere

Mit ihren Standardpartnerinnen Anna Lutz und Shana Zobrist erreichte Menia Bentele jeweils neunte Plätze bei Jugend- und Juniorenmeisterschaften. Wesentlich besser lief es für die gebürtige Allgäuerin mit Spielerinnen, mit denen sie nur ein einziges Turnier zusammen bestritt. So wurde sie mit Annik Stähli 2020 Vizeeuropameisterin der unter Zwanzigjährigen in Brno und belegte ein Jahr später mit Leona Kernen den dritten Rang bei der U21-Weltmeisterschaft in Phuket.

Mit Lutz erkämpfte Bentele 2022 die Finalteilnahme beim Futures in Cervia. Im August des Jahres entschied sich Anouk Vergé-Dépré, die nach der Verletzung von Joana Heidrich bei der WM in Rom ohne Partnerin dastand, mit der in Basel aufgewachsenen Athletin bei der Europameisterschaft in München anzutreten. Die beiden Schweizerinnen bezwangen in den Gruppenspielen zunächst die Zwillingsschwestern Inna und Iryna Machno aus der Ukraine und anschliessend das österreichische Duo Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig. Im Achtelfinal wurden die Spanierinnen Paula Soria und Sofía González besiegt, auf dem Weg in die Vorschlussrunde bildeten jedoch die späteren Bronzemedaillengewinnerinnen Katja Stam und Raïsa Schoon eine zu hohe Hürde. So belegten Menia Bentele und Anouk Vergé-Dépré in der Endabrechnung der EM den geteilten fünften Rang.[4] Bentele und Lutz erkämpften danach bei beiden Challengers in Dubai Achtelfinalteilnahmen, wurden bei der EM 2023 Siebzehnte und standen beim Futures in Cervia zum ersten Mal auf der obersten Stufe des Podests bei einem Fédération Internationale de Volleyball (FIVB)-Event.

Nach einem Jahr an der Seite von Muriel Bossart mit einem Sieg bei einem nationalen Turnier und dem Erreichen der Runde der besten Acht beim Futures in Cervia als besten Resultaten entschied sich Menia Bentele 2025 zu einer Zusammenarbeit mit Annique Niederhauser. Die beiden siegten zweimal bei der Schweizer Beachserie und standen beim Futures in Messina auf der zweiten Stufe des Treppchens. Ihren bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg erreichten sie jedoch im Juli bei den World University Games in Duisburg, als sie das Endspiel gegen die Niederländerinnen Nigella Negenman / Floor Hogenhout für sich entscheiden konnten. Im August standen die Eidgenossinnen bei der heimischen Landesmeisterschaft ebenfalls auf dem Podest und mussten nur den Vergé-Dépré-Schwestern Anouk und Zoé den Vortritt lassen. Zum ersten Mal gemeinsam im Hauptwettbewerb bei einem Challenge der World Pro Tour waren Niederhauser und Bentele beim Event in Baden nach zwei erfolgreich überstandenen Qualifikationsrunden, konnten jedoch anschließend keinen Satz mehr gewinnen. Zwei Monate später mussten sie in Veracruz nicht mehr in die Vorausscheidung und überstanden die Gruppenphase durch einen Sieg gegen die US-Amerikanerinnen Hailey Harward und Molly Phillips. Noch besser lief es beim gleichartigen Turnier in Nuvali. Nach einem Erfolg im Pool sowie einem weiteren in der ersten Hauptrunde wurden das Schweizer Duo erst im Achtelfinale von den Siegerinnen des Events Anniina Parkkinen und Valma Prihti gestoppt.

Commons: Menia Bentele – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI