Mercy (2026)

Film von Timur Bekmambetow (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Mercy ist ein Science-Fiction-Thriller von Timur Bekmambetow. Der Film mit Rebecca Ferguson und Chris Pratt in den Hauptrollen kam im Januar 2026 in die deutschen und US-amerikanischen Kinos und wurde im März 2026 in das Programm von Prime Video aufgenommen.

TitelMercy
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Mercy
Produktionsland USA, Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Timur Bekmambetow
Drehbuch Marco van Belle
Produktion Timur Bekmambetow, Majd Nassif, Robert Amidon, Charles Roven
Musik Ramin Djawadi
Kamera Khalid Mohtaseb
Schnitt Austin Keeling, Lam T. Nguyen
Besetzung
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Handlung

Im Los Angeles des Jahres 2029 haben nach dem Ausbruch einer „Crime Epidemic“ schwere Straftaten in besonderem Maße zugenommen. Mord und Raub gehören zur Tagesordnung. Der LAPD-Detective Chris Raven erwacht nach einer durchzechten Nacht festgeschnallt auf einem Stuhl in einem Gerichtssaal. Er wird nun selbst des Mordes an seiner Ehefrau beschuldigt und setzt alles daran, seine Unschuld zu beweisen. Vor Gericht hat er gegenüber einer fortschrittlichen KI-Richterin, die über sein Schicksal entscheidet, hierfür genau 90 Minuten Zeit. Sie erklärt ihm, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er der Täter ist, bei 97,5 Prozent liegt. Raven kann sich nicht genau erinnern, was geschehen ist, weiß aber, dass er kein Mörder ist. Sollte die Richterin ein Todesurteil aussprechen, wird dieses sofort durch einen automatisierten tödlichen Schallimpuls vollstreckt, der direkt in den Stuhl integriert ist.[3][4][5]

Produktion

Regie führt Timur Bekmambetow. Der russische Regisseur ist bekannt für Filme wie Wächter der Nacht, Wanted und Abraham Lincoln Vampirjäger.[6] Das Drehbuch stammt von Marco van Belle.[3]

In den Hauptrollen sind Chris Pratt und Rebecca Ferguson zu sehen, die Detective Chris Raven und die KI-Richterin Maddox spielen.[7] Pratt war bereits in Bekmambetows Hollywood-Regiedebüt, dem Actionfilm Wanted, in einer Nebenrolle zu sehen.[8] Annabelle Wallis spielt Chris’ Ehefrau Nicole und Kylie Rogers seine Tochter Britt.[9][10] Kali Reis spielt Jacqueline „JAQ“ Diallo, Chris’ LAPD-Partnerin, die ihm dabei helfen soll, den wahren Mörder zu finden.[11] In weiteren Rollen sind Rafi Gavron als Holt Charles, Chris Sullivan als Rob Nelson und Mark Daneri als Nicoles Vater zu sehen.[12] Das Casting übernahm John Papsidera.

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und der Dialogregie von Hannes Maurer im Auftrag der Iyuno Germany GmbH in Berlin.[13]

Weitere Informationen Darsteller, Synchronsprecher ...
DarstellerSynchronsprecherRolle
Chris Pratt Leonhard Mahlich Detective Christopher 'Chris' Raven
Rebecca Ferguson Berenice Weichert Richterin Maddox
Kylie Rogers Amelie Plaas-Link Britt Raven
Noah Fearnley Amadeus Strobl Britts Insta-Date
Mike Tarnofsky Asad Schwarz Captain Havelock
Kali Reis Runa Aléon Detective Jacqueline 'Jaq' Diallo
Tom Rezvan Sascha Rotermund Gouverneur
Rafi Gavron Constantin von Jascheroff Holt Charles
Jamie McBride Johannes Berenz Lt. Dan Vogel
Jay Jackson Erich Räuker Nachrichtensprecher
Annabelle Wallis Esra Vural Nicole Raven
Kenneth Choi Florian Halm Officer Ray Vale
John Bubniak Nico Sablik Officer Reed
Michael C. Mahon Alexander Doering Officer
Jeff Pierre Daniel Welbat Patrick Burke
Chris Sullivan Torben Liebrecht Robert 'Rob' Nelson
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Die Dreharbeiten haben im April 2024 in Los Angeles begonnen und wurden etwas mehr als einen Monat später im Mai 2024 beendet.[3][14] Kameramann Khalid Mohtaseb arbeitete zuletzt für Filme wie The Pope’s Exorcist von Julius Avery.

Die Filmmusik komponierte der Deutsch-Iraner Ramin Djawadi.[15]

Der erste Trailer wurde Anfang Oktober 2025 vorgestellt, ein weiterer Trailer Anfang Dezember 2025.[16][17] Die Premiere fand am 20. Januar 2026 im New Yorker AMC Lincoln Square statt. Am 22. Januar 2026 kam Mercy in die deutschen Kinos. Der US-Kinostart erfolgte am darauffolgenden Tag.[18] Die weltweiten Verwertungsrechte wurden von Amazon MGM erworben. Ab dem 22. März 2026 wurde Mercy in das Programm von Prime Video aufgenommen.[3][19]

Altersfreigabe, Kritiken und Einspielergebnis

In den USA erhielt der Film ein R-Rating, was einer Freigabe ab 17 Jahren entspricht.[20]

Die Kritiken fielen zum größten Teil negativ aus. Bei Rotten Tomatoes sind lediglich 24 Prozent dieser positiv.[21] Immer wieder wird der Film dabei mit Minority Report verglichen.[22][23]

Thomas Schultze schreibt in seiner Kritik, man könne Mercy auch als ein dystopisches Gerichtsdrama sehen, einen „Juror #2.0“, der aber weniger an der tiefgründigen Erforschung eines moralischen Dilemmas interessiert sei als an der oberflächlichen Kritik am rasanten Fortschritt der künstlichen Intelligenz und der Spionagetechnik. Es habe eine gewisse subversive Ironie, wenn Ferguson ihre unbarmherzige Beweisführung mit der Tonalität, dem Sprechtempo und der Emotionalität von „Siri“ vorträgt. Die Figurenzeichnung mute mitunter jedoch so artifiziell an wie die Green-Screen-Effekte. Durch Dinge wie die düster-bombastische Filmmusik und die nervös geschnittene Handlung gewinne man letztlich den Eindruck, dass der Film das Künstliche feiert, das er eigentlich anprangert.[11]

Die weltweiten Einnahmen des Films aus Kinovorführungen belaufen sich auf 40,8 Millionen US-Dollar.[24]

Einzelnachweise

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