Metallzeitung
Mitgliederzeitschrift der deutschen Gewerkschaft IG Metall
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Die Metallzeitung ist die Mitgliederzeitschrift der deutschen IG Metall.
| metallzeitung | |
|---|---|
| Beschreibung | Mitgliederzeitschrift |
| Fachgebiet | Gewerkschaft |
| Sprache | Deutsch |
| Verlag | alpha print medien AG (Deutschland) |
| Hauptsitz | Frankfurt am Main |
| Erstausgabe | Oktober 1949[1] |
| Erscheinungsweise | zweimonatlich |
| Verkaufte Auflage | 1.946.172 Exemplare |
| (IVW 4/2025) | |
| Verbreitete Auflage | 1.946.794 Exemplare |
| (IVW 4/2025) | |
| Chefredakteurin | Fabienne Melzer |
| Herausgeber | Jörg Hofmann, Christiane Benner, Jürgen Kerner |
| Weblink | Internetseite der metallzeitung |
| ZDB | 2385507-1 |
| CODEN | MTLLA |
Mit einer verkauften Auflage von 1.946.172 Stück sieht sie sich als die weltgrößte Gewerkschaftszeitschrift und liegt auf Platz sechs der auflagenstärksten deutschen Zeitschriften. Die Zeitschrift im Format 220 mm × 302 mm erscheint mit zwölf Ausgaben pro Jahr[2] und besteht aus einem bundesweit einheitlichen Teil mit 32 Seiten, der durch sieben regionalspezifische Wechselseiten ergänzt wird. Der Hauptteil ist in die Rubriken „Aktuell“, „Leben“, „Arbeit“ und „Chancen“ gegliedert. Jedes Mitglied der IG Metall erhält die Metallzeitung kostenlos.
Geschichte
Vorläuferpublikationen gehen bis 1883 zurück. Von 1949 bis 2007 hieß die Zeitschrift Metall und erschien 14-täglich. Sie wird bei der alpha print medien AG in Frankfurt gedruckt.[1] Chefredakteur der metallzeitung ist Mirko Kaiser. Als Herausgeber werden der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann, Christiane Benner, die zweite Vorsitzende und der Hauptkassierer Jürgen Kerner im Impressum aufgeführt.[3]
Günter Wallraff veröffentlichte in Metall seine ersten kritischen Industriereportagen, für die er bekannt wurde,[4] unter anderem über die Ford-Aktion.[5]
Literatur
- Gerhard Beier: 100 Jahre im Wort. Die Metall-Zeitung 1883–1983. ISBN 978-3-922454-06-9.