Microsoft Space Simulator

Computerspiel aus dem Jahr 1994 From Wikipedia, the free encyclopedia

Microsoft Space Simulator ist eine Weltraum-Flugsimulation von 1994 für MS-DOS und PC-98. Es wurde ebenso wie der Microsoft Flight Simulator von Bruce Artwick entwickelt und von Microsoft Home vertrieben.

EntwicklerBruce Artwick Organization
Leitende EntwicklerBruce Artwick
Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Microsoft Space Simulator
Entwickler Bruce Artwick Organization
Publisher Microsoft
Leitende Entwickler Bruce Artwick
Veröffentlichung 1994
Plattform MS-DOS, PC-98
Genre Weltraum-Flugsimulation
Spielmodus Einzelspieler
Medium Diskette, CD-ROM
Sprache Englisch
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Mit unterschiedlichen Raumschiffen kann der Weltraum erforscht werden und es können z. B. Raumstationen angeflogen oder spezielle Missionen durchgeführt werden. Dabei wurde versucht, ein hohes Maß an Realismus zu erreichen (z. B. das Fehlen von Reibung im luftleeren Raum). Bei Bedarf gibt es Unterstützung durch Autopilot und Bordcomputer.

Der Space Simulator unterstützt für damalige Verhältnisse hohe Bildschirmauflösungen von bis zu 800×600 Pixel (SVGA).

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
PC Games43 %[1]
PC Joker83 %[2]
PC Player57 %[3]
Power Play72 %[4]
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Spielerisch gäbe der Space Simulator wenig her. Die Qualität des Handbuchs sei katastrophal, urteilte Petra Maueröder für PC Games.[1] Boris Schneider von PC Player kritisierte den fehlenden Realismus. So sei es weder für Interessenten einer Simulation noch für typische Computerspieler interessant. Sein Kollege Florian Stangl empfand das Spiel ebenfalls als zu anspruchslos, um lehrreich zu sein. Die manuelle Steuerung sei durch den Autopiloten belanglos. Die Beschreibungen im Observatorium seien zu knapp und die digitalisierten Bilder verzerrt. Mit einfachen MIDI-Stücken bleibe die Geräuschkulisse atmosphärisch hinter ihren Möglichkeiten.[3]

„Digitale Raumfahrt für Sternen-Realos.“

Joachim Nettelbeck: PC Joker[2]

Peter Schwindt von Power Play gefiel die einfache Bedienung samt einstellbarem Schwierigkeitsgrad. Er verwies auf hohe Anforderungen an die damalige Hardware.[4]

Einzelnachweise

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