Mike Bezdicek

deutscher Handballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Mike Bezdicek (* 28. Juni 1968 in Freiberg) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler. Seine Spielposition war am Kreis.

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereinsinformationen ...
Mike Bezdicek
Spielerinformationen
Spitzname „Bezze“
Geburtstag 28. Juni 1968 (57 Jahre)
Geburtsort Freiberg, Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 2,06 m
Spielposition Kreisläufer
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereine in der Jugend
von – bis Verein
1983–1986 Deutschland Demokratische Republik 1949 KJS Leipzig
1986–1987 Deutschland Bundesrepublik TuS Hofweier
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1987–1989 Deutschland Bundesrepublik TuS Hofweier
1989–1994 Deutschland Bundesrepublik TBV Lemgo
1994–1995 DeutschlandDeutschland SG VfL/BHW Hameln
1995–1998 DeutschlandDeutschland TBV Lemgo
1998–1999 DeutschlandDeutschland VfL Bad Schwartau
1999–2000 DeutschlandDeutschland TSV GWD Minden
2000–2001 DeutschlandDeutschland THW Kiel
2001–2001 ItalienItalien Pallamano Rubiera
2001–2004 DeutschlandDeutschland TSV GWD Minden
2004–2005 DeutschlandDeutschland TBV Lemgo
2005–2006 SpanienSpanien Keymare Almería
2006–2006 DeutschlandDeutschland LTV Wuppertal
2006–2007 DeutschlandDeutschland Ahlener SG
2007–2009 DeutschlandDeutschland MTV Obernkirchen
Nationalmannschaft
Debüt am 20. Januar 1990
gegen Osterreich Österreich in Fredrikstad
  Spiele (Tore)
Deutschland Deutschland 86 (98)[1][2]
Stationen als Trainer
von – bis Station
2008–2013 DeutschlandDeutschland TSG Harsewinkel
2013–2014 DeutschlandDeutschland MTV Rohrsen
2014–2015 DeutschlandDeutschland MTV Obernkirchen
2015–2016 DeutschlandDeutschland Handball Bad Salzuflen
2017–2019 DeutschlandDeutschland HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf
Stand: 18. Juni 2021
Schließen

Karriere

In der Jugend spielte der 2,06-Meter-großgewachsene Bezdicek bei KJS Leipzig. 1986 kam er zum Bundesligisten TuS Hofweier. Nach drei Jahren ging er zum TBV Lemgo. Nach fünf Spielzeiten verließ er Lemgo und ging für eine Saison zum SV Hameln. Die folgenden drei Jahre in Lemgo sollten die erfolgreichsten in seiner Karriere werden. Nach dem Sieg im Europapokal der Pokalsieger 1996 holte er mit den Ostwestfalen 1997 den DHB-Pokal, die Meisterschaft und den DHB-Supercup. 1998 verließ er Lemgo und hatte in der Folgezeit nur kurze Engagements bei verschiedenen Erstligisten. Nachdem ihm der THW Kiel 2001 fristlos gekündigt hatte,[3] ging er nach drei Jahren bei GWD Minden wieder für eine Saison nach Lemgo.

In insgesamt 413 Bundesligaspielen erzielte er 774 Feldtore (davon ein Siebenmetertor). Für die Nationalmannschaft, mit der er an den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney teilnahm, bestritt Bezdicek 86 A-Länderspiele, in denen er 98 Tore warf.[1]

Ab der Saison 2008/09 trainierte Bezdicek den jetzigen Verbandsligisten TSG Harsewinkel. Er spielte von 2007 bis 2009 beim niedersächsischen Verbandsligisten MTV Obernkirchen. Ab Januar 2013 trainierte er den MTV Rohrsen und war zusätzlich bis zum Saisonende 2012/13 noch bei der TSG Harsewinkel tätig.[4] Nachdem Bezdicek im März 2014 vom MTV Rohrsen beurlaubt wurde, übernahm er kurz darauf das Traineramt vom MTV Obernkirchen.[5][6]

In der Saison 2015/16 trainierte er die erste Damenmannschaft von Handball Bad Salzuflen (3. Liga).[7][8][9] Im Sommer 2017 übernahm er den Landesligisten HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf.[10]

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI