Mike Daski

kanadischer Eishockeyspieler und -trainer, Basketballspieler und -trainer, Footballspieler und Curler From Wikipedia, the free encyclopedia

Michael „Mike“ Daski (* 24. Mai 1929 in Winnipeg, Manitoba; † 23. Dezember 2021 in Reichersbeuern) war ein kanadischer Eishockeyspieler und -trainer, der auch in zahlreichen anderen Sportarten nennenswerte Erfolge vorweisen konnte. Seine Karriere als Eishockeyspieler führte ihn durch sechs Länder, aber er blieb er dem Amateurlager verhaftet. Als Trainer führte er 1966 den EC Bad Tölz zu seiner zweiten und bislang letzten Deutschen Meisterschaft. Er fand Aufnahme in die Eishockeymuseum Hall of Fame Deutschland und die Manitoba Hockey Hall of Fame in Kanada.

Schnelle Fakten Kanada Mike Daski, Karrierestationen ...
Kanada  Mike Daski

Geburtsdatum 24. Mai 1929
Geburtsort Winnipeg, Manitoba, Kanada
Todesdatum 23. Dezember 2021
Sterbeort Reichersbeuern
Größe 172 cm
Gewicht 74 kg

Position Center
Schusshand Links

Karrierestationen

1947–1949 Winnipeg Black Hawks
1949–1950 Ayr Raiders
1950 Harringay Racers
1950–1952 Kelowna Packers
1951–1952 Philadelphia Falcons
1952–1953 Earls Court Rangers
1952–1953 Sydney Millionaires
1952–1953 Saint John Beavers
1953–1954 Paisley Pirates
1953–1954 HC Diavoli Rossoneri Milano
1953–1954 Brighton Tigers
1954–1955 Brandon Wheat Kings
1955–1957 EC Bad Tölz
1957–1959 HC Montana
1959 Wembley Lions
1962–1963 Winnipeg Maroons
Schließen

Karriere

Als Spieler

Mike Daski begann seine Karriere als Eishockeyspieler bei den Winnipeg Black Hawks aus der Manitoba Junior Hockey League. Anschließend ging er nach Großbritannien, wo er zu den Ayr Raiders in die Scottish National League wechselte. Anschließend spielte er für die Harringay Racers in der English National League sowie die Kelowna Packers in der Okanagan Senior Hockey League.

In den folgenden Jahren spielte der Kanadier mit ukrainischen Wurzeln für die Philadelphia Palcons aus der Eastern Hockey League, die Earls Court Rangers aus der English National League und die Sydney Millionaires aus der Maritime Major Hockey League, sowie die Saint John Beavers aus der New Brunswick Senior Hockey League.

Später kehrte Daski nach Großbritannien zurück, wo er für die Paisley Pirates in der Scottish National League und die Brighton Tigers im Autumn Cup spielte. Mit dem HC Diavoli Rossoneri Milano belegte er 1954 in der Serie A den dritten Platz.

Zuletzt war er in Kanada bei den Brandon Wheat Kings, in der deutschen Eishockey-Oberliga beim EC Bad Tölz, beim Schweizer HC Montana-Crans, den Wembley Lions in der British National League und den Winnipeg Maroons.

Als Trainer

Als "Coach" gewann Daski 1964 mit den Winnipeg Maroons die kanadische Meisterschaft der Vereine die nicht in der professionellen Nordamerikanischen Hockey-Liga, der NHL, spielen, den Allan Cup. Wahrhaftig dem Geist des Amateurismus verpflichtet, spendeten die Maroons die Einnahmen der Heimspiele für wohltätige Zwecke.[1]

Vor allem in Deutschland arbeitete er lange Zeit. Dort stand er bei der TuS Holzkirchen unter Vertrag, mit der er in der Saison 1968/69 den Aufstieg in die Eishockey-Oberliga erreichte. Zudem war er in der Eishockey-Bundesliga für den Augsburger EV, den SC Riessersee und den EV Landshut als Cheftrainer aktiv. Mit SB Rosenheim wurde er Oberligameister. Zudem hatte er Engagements beim EHC 70 München, ESV Kaufbeuren, Berliner SC, EHC Straubing, SV Bayreuth, GEC Nordhorn, VER Selb, mit dem er in der Saison 1991/92 in die Oberliga aufstieg und dem ERSC Amberg.

In Österreich stand er beim HC Salzburg und dem EC Graz, in der Schweiz beim EHC Kloten und dem HC Montana, in den Niederlanden bei den Tilburg Trappers und dem Eaters Geleen, sowie in Italien beim HC Meran hinter der Bande. In seiner Zeit bei Meran wurde er zum Trainer des Jahres ernannt.

Privates

1973 heiratete er Gisela, die er im Non-Comissioned Officers Club der Tölzer Flintkaserne kennengelernt hatte. Aus der Ehe ging der Sohn Michael hervor. Daski lebte bis zuletzt in Reichersbeuern im Isarwinkel, wo er nach seinem Ableben auch seine letzte Ruhe fand. Seine letzten Jahre waren von zunehmender Demenz überschattet.

Erfolge und Auszeichnungen

Als Trainer

Karrierestatistik

Weitere Informationen Hauptrunde, Play-offs ...
Hauptrunde Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1949/50 Harringay Racers GBR 7 0 0 0 2
1951/52 Philadelphia Falcons EHL 25 5 10 15 20
1952/53 Sydney Millionaires MMHL 1 0 0 0 0
1952/53 Earl’s Court Rangers GBR 35 11 25 26 88
1953/54 Brighton Tigers GBR 3 4 2 6 2
1953/54 Paisley Pirates SCO 8 6 7 13 8
1954/55 Brandon Wheat Kings Big Six Hockey League
1955/56 EC Bad Tölz OL
1956/57 EC Bad Tölz OL
1962/63 Winnipeg Maroons BSHL
Schließen

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Erfolge in weiteren Sportarten

  • American Football
    • Isaac Newton Highschool: Provinzmeister
  • Baseball
    • Elwood Giants: Kanadischer Juniorenmeister und kanadischer Jugendmeister
  • Basketball
    • CUAC (Kanadisch-Ukrainischer Athletik Club): Kanadischer Juniorenmeister als Spieler (WHL)
    • CUAC (Kanadisch-Ukrainischer Athletik Club): Kanadischer Vizemeister als Trainer der Frauenmannschaft
  • Curling
    • Montana: Schweizer Meister
  • Fußball
    • EPAC Institute: Kanadischer Vizemeister

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI