Mildred Anderson
US-amerikanische Sängerin
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Mildred Anderson (* um 1929) war eine amerikanische Jazz- und Bluesmusikerin (Gesang, Songwriting).
Leben und Wirken
Anderson wuchs in Brooklyn auf und sang im Chor der Antioch Baptist Church. Nach ihrem Abschluss an der Girls High School im Jahr 1946 arbeitete sie in New Yorker Clubs.[1]
Am 8. April 1946 nahm Anderson mit Albert Ammons und seinen Rhythm Kings den Song „Doin' the Boogie Woogie“ auf. Später arbeitete sie mit Hot Lips Page, mit dem 1951 der Titel „That’s the One for Me“ entstand.[2] In den 1950er Jahren pendelte sie als Solokünstlerin zwischen Clubs in New York, Philadelphia und Washington, D.C. 1953 nahm sie mit Bill Doggett auf.
1960 veröffentlichte Anderson zwei Alben unter ihrem Namen bei Bluesville, einem Tochterlabel von Prestige Records. Auf ihrem Debütalbum Person to Person wurde sie von Eddie „Lockjaw“ Davis und der Organistin Shirley Scott begleitet.[3] Auf dem zweiten Album No More in Life spielte Al Sears Tenorsaxophon. Scott Yanow meinte in seiner Besprechung für Allmusic, dass es angesichts ihrer hervorragenden Gesangsleistung auf No More in Life verwunderlich sei, dass sie keine weiteren Gelegenheiten erhielt, eigene Alben zu veröffentlichen.[4] 1961/62 trat sie mit Hortense Allen in Minneapolis und Kanada auf. Anschließend verlor sie ihre Stimme und trat erst 1970 wieder auf.[5]
Weblinks
- Mildred Anderson bei AllMusic (englisch)
- Mildred Anderson bei Discogs