Miodrag Soric
deutscher Hörfunkjournalist
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Miodrag Soric (* 1960) ist ein deutscher Hörfunk- und Fernseh-Journalist.
Ausbildung und Berufsleben
Soric ist serbischer Abstammung. Er studierte Slawistik, Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten von Köln und München.
1988/89 volontierte er bei der Deutschen Welle, die ihn anschließend als Redakteur beschäftigte. 1993 machte ihn Intendant Dieter Weirich zu seinem Programmreferenten. 1995 übernahm Soric die Leitung der Russischen Redaktion. 1999 gründete er das Ukrainische Programm der DW.[1]
Von 1999 bis 2001 leitete er die Hauptabteilung Osteuropa des Senders. Von 2001 bis 2009 war er als Chefredakteur für die Hörfunkprogramme verantwortlich, ab 2005 auch für die Onlineprogramme.[2] Von 2009 bis 2017 leitete er das Büro der Deutschen Welle in Washington.[3] Anschließend übernahm er das DW-Studio in Moskau. Seit 2019 ist er Chefkorrespondent der Deutschen Welle mit Sitz in Bonn.
Engagement
Soric gehörte 2007 dem Vorstand von Reporter ohne Grenzen an.[4] Er ist Vorstandsmitglied der International Journalists's Programmes (ijp.org). Er leitet dort Austauschprogramme zwischen Deutschland und Osteuropa, Polen, der Türkei sowie Stipendienprogramme für Journalisten aus Südosteuropa[5] und zunächst auch aus Russland.[6] 2023 und 2024 amtierte er als Vorsitzender der Auswahlkommission beim CIVIS Medienpreis.[7]
Auszeichnungen
- Kurt-Magnus-Preis (1991)