Mirnig

Ortschaft in der Gemeinde Eberstein im Bezirk Sankt Veit an der Glan in Kärnten From Wikipedia, the free encyclopedia

Mirnig (slowenisch Mirnik, ursprünglich wohl Mirniče, bedeutet vielleicht Mauerbach oder Friedenbach)[1] ist eine Ortschaft in der Gemeinde Eberstein im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat 30 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[2]).

Schnelle Fakten Mirnig (Zerstreute Häuser) Ortschaft ...
Mirnig (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Mirnig (Österreich)
Mirnig (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Eberstein  (KG Mirnig)
Koordinaten 46° 48′ 9″ N, 14° 35′ 8″ Of1
Höhe 1016 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 30 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 16 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01293
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
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30

BW

Filialkirche Mirnig
Mirnig Nr. 11, Gasthof Guttmann

Lage

Die Ortschaft liegt auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Mirnig, im Osten der Gemeinde Eberstein, im Osten des Bezirks St. Veit an der Glan. Landschaftlich liegt sie im Südwesten der Saualpe, in etwa zwischen dem Tisäckerbach im Norden und dem Mirnigbach im Süden. Die Zufahrt zum Großteil des Ort ist vom östlichen Ortsrand des Gemeindehauptorts Eberstein aus möglich; lediglich der Hof Guess ist nur von Hochfeistritz aus erreichbar.

Der östliche, höher gelegene Teil des Ortes, der fast nur nicht dauernd bewohnte Gebäude umfasste, wurde Ende des 19. Jahrhunderts zeitweise als Ortschaftsbestandteil Lebmacherschwaig geführt (1880: 6 Häuser, 3 Einwohner).[3] Das höchstgelegene Gebäude des Orts ist das ehemalige Alpengasthaus Karawankenblick auf 1554 m ü. A.

Im Ort werden folgende Hofnamen geführt: Dürnberger (Nr. 1), Krabelsberger (Nr. 3), Gregerl in Egg (Nr. 4), Käfer (Nr. 5), Guess (Nr. 6), Schütz (Nr. 7), Zopotnik (Nr. 8), Perchtold (Nr. 10), Guttmann (Nr. 11), Hurnus (Nr. 12), Bucher (Nr. 13), Gallar (Nr. 14), Zmuk (Nr. 15), Duller (Nr. 21), Schüttermühle (Nr. 22), Schlosser (Nr. 23) und Karawankenblick.

Geschichte

Der Ort wurde 1449 als Mirnigk genannt.[1]

Auf dem Gebiet der Steuergemeinde Mirnig liegend, gehörte der Ort in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Eberstein. Bei Gründung der Ortsgemeinden im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 kam Mirnig an die Gemeinde Eberstein.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1849: 183 Einwohner[4]
  • 1869: 30 Häuser, 218 Einwohner[5]
  • 1880: 33 Häuser, 216 Einwohner (davon Lebmacherschwaig: 6 Häuser, 3 Einwohner)[3]
  • 1890: 28 Häuser, 206 Einwohner[6]
  • 1900: 28 Häuser, 162 Einwohner[7]
  • 1910: 29 Häuser, 166 Einwohner[8]
  • 1923: 29 Häuser, 142 Einwohner[9]
  • 1934: 130 Einwohner[10]
  • 1961: 19 Häuser, 72 Einwohner (davon Karawankenblick: 1 Haus, 0 Einwohner)[11]
  • 2001: 20 Gebäude (davon 11 mit Hauptwohnsitz) mit 19 Wohnungen; 41 Einwohner und 2 Nebenwohnsitzfälle; 12 Haushalte; 2 Arbeitsstätten, 11 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[12]
  • 2011: 18 Gebäude, 35 Einwohner, 12 Haushalte, 2 Arbeitsstätten[13]
  • 2021: 16 Gebäude, 32 Einwohner, 13 Haushalte, 5 Arbeitsstätten[14]
Commons: Mirnig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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