Mission Ulja Funk
Kinderfilm
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Mission Ulja Funk ist ein Kinderfilm der Regisseurin Barbara Kronenberg aus dem Jahr 2021. Der Film feierte seine Premiere im Rahmen der Berlinale 2021 in der Sektion Generation.
| Film | |
| Titel | Mission Ulja Funk |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland, Luxemburg, Polen |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2021 |
| Länge | 92 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Barbara Kronenberg |
| Drehbuch | Barbara Kronenberg |
| Produktion | Roshanak Behesht Nedjad, Bernard Michaux, Joanna Szymańska |
| Musik | André Dziezuk |
| Kamera | Konstantin Kröning |
| Schnitt | Rune Schweitzer, Paul Maas |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Freikirche Lemheim, Norddeutschland: Im Kindergottesdienst ernten selbst die schrägsten Beiträge Applaus, nur der Vortrag der zwölfjährigen Ulja über einen von ihr entdeckten Asteroiden, der in kurzer Zeit auf der Erde einschlagen wird, wird abgebrochen. Die hochintelligente und wissenschaftlich interessierte Ulja befindet sich aus Sicht der Gemeinde und insbesondere ihrer russlanddeutschen Großmutter Olga auf Abwegen und muss „gerettet“ werden.
Nachdem Olga das technische Equipment ihrer Enkelin vom Pastor konfiszieren lässt, macht sich Ulja mit Mitschüler Henk im Leichenwagen der Familie nach Belarus auf den Weg, wo der Asteroid einschlagen wird. Eine skurrile Verfolgungsjagd beginnt, bei der unterschiedliche Konflikte der Gemeinde zutage treten und mehrfach Einzelne zurückgelassen werden. Schließlich wird die Grenze nach Belarus nach mehreren Missverständnissen gewaltsam durchbrochen.
Der Asteroid schlägt wie von Ulja berechnet ein und verletzt den Pastor so sehr, dass er seinen rückständigen Einfluss künftig nicht mehr geltend machen kann.
Produktion
Unterstützt wurde die Produktion vom BKM, der MDM, von der Filmförderung Luxemburg, DFFF, Polish Film Institute und der Film und Medien Stiftung NRW sowie durch Beteiligung des MDR. Die Produzentin Roshanak Behesht Nedjad („Es war einmal in Deutschland…“) der deutschen In Good Company GmbH und ihre polnische Koproduzentin Joanna Szymańska (ShipsBoy sp. Z o.o) sowie der Luxemburger Bernard Michaux (Samsa Film) verantworteten das Projekt. Das Drehbuch wurde mit der Unterstützung der Akademie für Kindermedien entwickelt, und mit dem Förderpreis der Mitteldeutschen Medienförderung ausgezeichnet.
Veröffentlichung
Der deutsche Kinostart war am 12. Januar 2023.[3]
Auszeichnungen
Goldener Spatz 2021
- Goldener Spatz der Kinderjury für den besten Langfilm[4]
- Sonderpreis des Thüringer Ministerpräsidenten für die beste Regie[4]
Gildepreis 2021
- Bester Kinofilm bei der 21. Filmkunstmesse Leipzig[5]
Filmfest München 2021
- Kindermedienpreis: Der weiße Elefant für Romy Lou Janinhoff als beste Nachwuchsdarstellerin[5]
- One Future – Lobende Erwähnung[6]
- Nominierung im Wettbewerb Kinder & Jugend[7]
KIJUKO 2021
- Publikumspreis für die beste Komödie[5]
Final Cut. Marburger Kinder- & Jugendfilmfestival 2021
- Preisträger in der Kategorie Kinderfilm
Barnefilmfestivalen – International Children’s Film Festival 2021
- Bester Internationaler Spielfilm[8]
- Lobende Erwähnung[9]
KinoKino – International Film Festival for Children 2022
- Bester Film[10]
KinderFilmFest Münster 2022
- Jurypreis
- Publikumspreis
Filmtage Oberschwaben 2022
- Bester Kinder- und Jugendfilm[11]
KINOLINO Dresden 2022
- Goldener Hecht für die beste Komödie[12]
Berlin & Beyond Film Festival 2022
- Youth 4 German Cinema 2022 Gewinner[13]
- Lola für den Besten Kinderfilm[14]
Die Deutsche Film- und Medienbewertung zeichnet den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus. Die Jury lobt den Kinderfilm dabei als genauso frech wie leidenschaftlich, „eine irrwitzige Komödie und ein Statement für Girlpower, dass [sic] seinesgleichen sucht.“[15]
Musik
Im Soundtrack sind zwei Melodien aus dem Weihnachtsoratorium prominent vertreten:[16]
- Bereite dich, Zion, mit zärtlichen Trieben (Kantate I Nr. 4)
- Wie soll ich dich empfangen (Kantate I Nr. 5)