Mit stählerner Faust

Film von Deran Sarafian (1990) From Wikipedia, the free encyclopedia

Mit stählerner Faust (Originaltitel: Death Warrant) ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahre 1990 unter der Regie von Deran Sarafian mit dem belgischen Schauspieler Jean-Claude Van Damme in der Rolle des Undercover-Polizisten Louis Burke. Der Thriller ist dem Genre des Gefängnisfilms zuzuordnen.

TitelMit stählerner Faust
OriginaltitelDeath Warrant
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Mit stählerner Faust
Originaltitel Death Warrant
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1990
Länge 86 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Deran Sarafian
Drehbuch David S. Goyer
Produktion Mark DiSalle
Musik Gary Chang
Kamera Russell Carpenter
Schnitt G. Gregg McLaughlin,
John A. Barton
Besetzung
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Handlung

Detektiv Louis Burke, ein Angehöriger der Royal Canadian Mounted Police, hat soeben in Los Angeles den schwersten Kriminellen seiner Karriere hinter Gitter gebracht: Christian Naylor, den als Sandman gefürchteten Serienmörder, der Burkes Partner ermordete. 16 Monate später erhält Burke einen neuen Sonderauftrag: Er soll im Harrison-Gefängnis einer Serie von mysteriösen Häftlingsmorden auf den Grund gehen. Getarnt als verurteilter Räuber wird Burke, ein Spezialist für verdeckte Ermittlungen, in die Justizvollzugsanstalt eingeschleust. Die Rechtsanwältin Amanda Beckett begleitet ihn auf dieser Höllenfahrt. Sie spielt seine Frau und ist Burkes einziger Kontakt zur Außenwelt.

Im Gefängnis bekommt Burke Hilfe von zwei schwarzen Mithäftlingen, Hawkins und dem Priester. Burke entdeckt das grausige Geheimnis der Harrison-Strafanstalt: Er ist einem illegalen Ring von Organ-Händlern auf die Spur gekommen, in den Ärzte, Häftlinge und Aufseher verwickelt sind. Burke wird entdeckt, aber noch ahnt niemand, dass er ein Cop ist. Amanda findet heraus, dass der Gefängnisdirektor die Idee für den Organhandel hatte, weil seine Frau dringend ein neues Herz brauchte. Er war es auch, der Sandman nach Harrison verlegen ließ, damit dieser Burke aufhalten solle. Als Amanda Burke warnen will, ist es fast schon zu spät. Wenige Stunden trennen ihn von der Freiheit, als Sandman ins Harrison verlegt wird. Für Burke beginnt ein grausamer Spießrutenlauf, denn jeder weiß nun, dass sich unter den Häftlingen der Strafanstalt Harrison ein spitzelnder Cop befindet. Und inhaftierte Polizisten nehmen in der Knasthierarchie eine noch niedrigere Stufe als Kindermörder ein.

Indem Sandman die Türen sämtlicher Zellen öffnet, löst er eine Gefängnisrevolte aus. Auf der Flucht vor den Gefangenen wird Hawkins angeschossen und der Priester von Sandman mit einer roten Feuerwehraxt erschlagen. In einem brutalen Kampf gelingt es Burke, dem Sandman, der durch die Flammen im dunklen Heizungsraum schwere Verbrennungen erleidet, das Genick zu brechen und ihn so zu töten, weswegen die anderen Insassen, die wegen des Ereignisses eingeschüchtert sind, ihn gehen lassen. Während die Polizei das Gefängnis stürmt, verlässt Burke das Gefängnis und verabschiedet sich von Hawkins, der schwer verletzt in einen Krankenwagen getragen wird. Gegen Ende des Films liegen sich Burke und Amanda in den Armen.

Trivia

  • Es war das dritte gemeinsame Projekt von Jean-Claude Van Damme und Produzent Mark DiSalle.
  • Der Film spielte in den USA 16.853.487 US-Dollar[2] und weltweit 46.665.776 US-Dollar an den Kinokassen ein. In Deutschland sahen ihn 593.264 Kinobesucher.[3]

Kritik

„Die geistlos zusammengeschusterte und unambitioniert verfilmte Story dient als bloße Kulisse für die zynisch-brutalen Kampfszenen des Hauptdarstellers.“

Lexikon des internationalen Films[4]

„Ruck, zuck, Fresse dick – wer’s mag…“

„Knallhartes Actionprodukt, mit dem Superstar Jean-Claude Van Damme […] im “Lock Up”-Ambiente seine Ausnahmestellung auf dem Gebiet der todbringenden Handkantenschläge untermauert. In bester Exploitationmanier läßt B-Film-Spezialist Deran Sarafian […] kein Knastklischee aus, um Van Damme so oft wie möglich die Chance zu geben, Gesichtstreffer zu landen. Daß dabei die visuellen Stilmittel über die Maßen ausgereizt werden und die Logik der Handlung kaum der Rede wert ist, wird einem erneuten Mega-Erfolg Van Dammes, der abermals über eine halbe Million Zuschauer in die Kinos zog, auch auf Video keinen Abbruch tun.“

Einzelnachweise

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