Mitch Hoehler
deutscher Fusion- und Weltmusiker (Posaune, auch Tenorsaxophon, Alphorn)
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Michael „Mitch“ Hoehler (* 30. September 1958 als Michael Höhler; † 6. September 2019) war ein deutscher Fusion- und Weltmusiker (Posaune, auch Tenorsaxophon, Alphorn).
Wirken
Hoehler war zunächst in Frankfurt am Main ab 1978 Teil des Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters und als Posaunist an dessen beiden Alben beteiligt. Im Trio mit Wolfgang Hamm und Butz Dähn gehörte er zu den Musikern, die im Dezember 1984 in einem wegen Reparaturarbeiten leeren Wasserspeicher (mit enormen Nachhallzeiten) das Album Vor der Flut einspielten. In den nächsten Jahren war er Posaunist im Kölner Blasorchester Dicke Luft, mit dem die Alben Halb so wild – wie schlimm! und Der Pegel steigt entstanden.
Auch gründete Hoehler das 1. Kölner Saxophon-Orchester, für dessen Album Midges at Work (1993) er komponierte. 1995 war er Gründungsmitglied der Schäl Sick Brass Band. 2001 bildete er das Alphorn-Quartett Alpcologne, das er bis zu seinem Tod leitete; auf dessen Alben Alpha (2008) und Alpsolut (2010) spielte die Band seine Arrangements.[1] Daneben leitete er seit dem Ende der 1980er Jahre die Band Laute Nachbarn.[2] Zudem trat er von 1991 bis 2011 mit der Thomas Arens Combo rechtsrheinisch im Kölner Karneval auf.[3][4]