Mo Harawe

somalisch-österreichischer Filmemacher From Wikipedia, the free encyclopedia

Mo Harawe (* 1992 in Mogadischu als Muhamed Harawe, Somali Maxamed Harawe)[1][2] ist ein somalisch-österreichischer[3] Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.

Mo Harawe (2025)

Leben

Mo Harawe besuchte eine Kunstschule in Somalia. Seit 2009 lebt er in Österreich.[1] Er studierte Visuelle Kommunikation sowie Film an der Kunsthochschule Kassel.[4]

Für das Drehbuch zu Life on the Horn erhielt er 2021 den Thomas-Pluch-Preis für kurze oder mittellange Kino-Spielfilme.[1][5] Sein Kurzfilm Will My Parents Come to See Me wurde im Rahmen der Berlinale 2022 uraufgeführt und beim Österreichischen Filmpreis 2023 als bester Kurzfilm ausgezeichnet.[6]

Mit seinem Langfilmdebüt The Village Next to Paradise wurde er 2024 zu den 77. Internationalen Filmfestspielen von Cannes in die Sektion Un Certain Regard eingeladen.[2][7][8]

Harawe ist Mitglied der Akademie des Österreichischen Films.[9]

Filmografie (Auswahl)

  • 2012: Wait a minute (Kurzfilm)
  • 2014: The other side (Kurzfilm)
  • 2015: Identity (Kurzfilm)
  • 2016: One last moment (Kurzfilm)
  • 2018: The story of the polar bear that wanted to go to Africa (Kurzfilm)
  • 2020: Life on the Horn (Kurzfilm)
  • 2020: Irene Halenka in 1947 (Kurzfilm)
  • 2022: Will My Parents Come to See Me (Kurzfilm)
  • 2024: The Village Next to Paradise

Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl)

Commons: Mo Harawe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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