Mohammad Pakpour
iranischer Generalmajor
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Mohammad Pakpour (persisch محمد پاکپور; * 1961 in Arak; † 28. Februar 2026 in Teheran[1][2]) war ein iranischer Generalleutnant und von Juni 2025 bis Februar 2026 Befehlshaber der Iranischen Revolutionsgarde (Pasdaran).

Biografie
Pakpour wurde 1961 in Arak geboren. Er trat kurz nach der Islamischen Revolution 1979 der IRGC bei. Während des Iran-Irak-Kriegs diente Pakpour als Kommandeur der 8. Najaf Ashraf Division und der 31. Ashura Division.[3][4] Pakpour stand rund 16 Jahre an der Spitze der Bodentruppen der IRGC.[5] Während dieser Zeit wurde er auch als stellvertretender Operationschef der IRGC sowie als Leiter zweier Hauptquartiere der Organisation beschrieben.[5]
Im Oktober 2018 erklärte er die Bereitschaft Irans zu gemeinsamen Militäroperationen mit Pakistan, um entführte Sicherheitskräfte zu befreien.[6] Am 24. Juni 2019 setzte das US-Finanzministerium ihn auf die OFAC-Sanktionsliste, fror sein gesamtes US-Vermögen ein und untersagte US-Bürgern jegliche Geschäftsbeziehungen mit ihm.[7] Im Zusammenhang mit der Niederschlagung der Proteste im November 2019 wurde er von der Europäischen Union mit restriktiven Maßnahmen belegt.[8]
Am 13. Juni 2025 wurde Mohammad Pakpour nach dem Tod von Hussein Salami bei einem israelischen Luftangriff vom Obersten Führer Ali Chamenei zum neuen Kommandeur der IRGC ernannt.[9] Im Januar 2026 warnte er die USA und Israel und erklärte die IRGC sei jederzeit einsatzbereit.[10] Am 28. Februar 2026 gaben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte bekannt, dass Pakpour an dem Tag bei den israelisch-US-amerikanischen Luftangriffen auf den Iran getötet wurde.[11]