Mohammed Amyn

marokkanischer Leichtathlet From Wikipedia, the free encyclopedia

Mohammed Amyn (arabisch محمد أمين, DMG Muḥammad Amīn; * 25. März 1976) ist ein ehemaliger marokkanischer Leichtathlet, der sich auf den Langstreckenlauf spezialisiert hat. Er gewann drei Medaillen bei Crosslauf-Weltmeisterschaften sowie eine Bronzemedaille über 5000 Meter bei den Afrikameisterschaften 2002 in Radès.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Mohammed Amyn
Nation Marokko Marokko
Geburtstag 25. März 1976 (49 Jahre)
Größe 168 cm
Gewicht 53 kg
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf
Status zurückgetreten
Karriereende 2010
Medaillenspiegel
Crosslauf-Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Afrikameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Mittelmeerspiele 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Afrikameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Logo der World Athletics
 Crosslauf-Weltmeisterschaften
Bronze Durham 1995 U20-Team
Silber Belfast 1999 Kurzdistanz-Team
Silber Ostende 2001 Kurzdistanz-Team
Logo der CAA
 Afrikameisterschaften
Bronze Radès 2002 5000 m
Logo der Mittelmeerspiele
 Mittelmeerspiele
Silber Tunis 2001 5000 m
Gold Almería 2005 10.000 m
Silber Pescara 2009 10.000 m
Juniorenafrikameisterschaften
Bronze Algier 1994 5000 m
Bronze Bouaké 1995 5000 m
letzte Änderung: 2. Juli 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Mohammed Amyn vermutlich bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Budapest nach 26:15 min auf den 48. Platz im Juniorenrennen gelangte. Im Juli gewann er bei den Juniorenafrikameisterschaften in Algier in 13:54,36 min die Bronzemedaille im 5000-Meter-Lauf. Im Jahr darauf wurde er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1995 in Durham nach 25:22 min 17. im Juniorenrennen und gewann in der Teamwertung die Bronzemedaille. Bei den Juniorenafrikameisterschaften in Bouaké gewann er in 14:15,49 min erneut die Bronzemedaille über 5000 Meter. 1998 belegte er bei den Afrikameisterschaften in Dakar in 14:02,93 min den fünften Platz über 5000 Meter und im Jahr darauf wurde er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Belfast in 12:50 min Zehnter über die Kurzdistanz und gewann in der Teamwertung die Silbermedaille hinter dem kenianischen Team. Im August gewann er bei den Panarabischen Spielen in Irbid in 3:47,19 min die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf hinter dem Tunesier Ali Hakimi und seinem Landsmann Youssef Baba. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2001 in Ostende nach 13:09 min auf Rang 16 über die Kurzdistanz und gewann in der Teamwertung die Silbermedaille hinter Kenia. Im Juli siegte er in 13:37,14 min über 5000 Meter bei den Spielen der Frankophonie in Ottawa, ehe er bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 13:28,90 min im Finale auf den zwölften Platz gelangte. Anschließend gewann er bei den Mittelmeerspielen in Tunis in 14:06,73 min die Silbermedaille hinter dem Algerier Mohamed Khaldi. Im Jahr darauf wurde er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2002 in Dublin in 12:53 min 37. über die Kurzdistanz und im August gewann er bei den Afrikameisterschaften in Radès in 13:33,98 min die Bronzemedaille über 5000 Meter hinter den Kenianern Paul Bitok und Benjamin Limo. Zudem gelangte er dort über 1500 Meter mit 3:48,77 min auf den zwölften Platz. Daraufhin belegte er beim IAAF Grand Prix Final in Paris in 8:35,03 min den achten Platz im 3000-Meter-Lauf.

2004 belegte er bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest in 8:03,50 min den achten Platz über 3000 Meter und im Sommer erreichte sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 28:55,96 min auf Rang 18 im 10.000-Meter-Lauf. Anschließend erreichte er beim IAAF World Athletics Final in Monaco mit 7:58,07 min auf Rang elf über 3000 Meter, ehe er bei den Panarabischen Spielen in Algier in 29:58,73 min die Bronzemedaille über 10.000 Meter hinter seinem Landsmann Khalid El Aamri und Samir Moussaoui aus Algerien. Im Jahr darauf wurde sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Saint-Étienne nach 37:49 min 35. über die Langdistanz und anschließend belegte er bei den Islamic Solidarity Games in Mekka in 29:51,62 min den fünften Platz über 10.000 Meter belegte. Im Juli siegte er in 29:13,05 min bei den Mittelmeerspielen in Almería, ehe er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 28:12,59 min auf Rang 20 über 10.000 Meter Daraufhin verzichtete er auf einen Start über 5000 Meter. Im Dezember belegte er bei den Spielen der Frankophonie in Niamey in 14:20,65 min den vierten Platz über 5000 Meter. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2006 in Fukuoka klassierte er sich nach 36:28 min auf dem 15. Platz über die Langdistanz und im Jahr darauf kam er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Mombasa nicht ins Ziel. Im Mai siegte er in 13:53,58 min und 28:26,2 min über 5000 und 10.000 Meter bei den Arabischen Meisterschaften in Amman. 2009 gewann er bei den Mittelmeerspielen in Pescara in 29:34,90 min die Silbermedaille über 10.000 Meter hinter seinem Landsmann Hicham Bellani und im Jahr darauf beendete er seine aktive sportliche Karriere im Alter von 34 Jahren.

Persönliche Bestzeiten

  • 1500 Meter: 3:34,81 min, 2. Juli 1999 in Lausanne
  • Meile: 3:52,66 min, 7. Juli 1999 in Rom
    • 2000 Meter (Halle): 4:59,91 min, 5. Februar 1999 in Budapest
  • 3000 Meter: 7:35,35 min, 9. Juli 2001 in Nizza
    • 3000 Meter (Halle): 7:46,13 min, 20. Februar 2002 in Piräus
    • 2 Meilen (Halle): 8:19,57 min, 17. Februar 2002 in Birmingham
  • 5000 Meter: 13:01,98 min, 16. Juli 2002 in Stockholm
  • 10.000 Meter: 27:22,67 min, 29. Mai 2005 in Hengelo
  • Halbmarathon: 1:01:31 h, 17. September 2006 in Philadelphia

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