Moleno

Dorf und ehemalige Gemeinde in Bellinzona im Kanton Tessin, Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Moleno (lombardisch Mòlon [ˈmɔlon][1]) ist ein Ortsteil der Gemeinde Bellinzona im Schweizer Kanton Tessin. Bis zum 1. April 2017 bildete er eine selbständige politische Gemeinde, die zum damaligen Kreis Ticino gehörte.

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Moleno
Wappen von Moleno
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bellinzonaw
Kreis: Kreis Bellinzona
Gemeinde: Bellinzonai2
Postleitzahl: 6524
frühere BFS-Nr.: 5012
Koordinaten: 719940 / 125259
Höhe: 270 m ü. M.
Fläche: 7,4 km²
Einwohner: 123 (31. Dezember 2016)
Einwohnerdichte: 17 Einw. pro km²
Website: www.bellinzona.ch
Moleno
Moleno
Karte
Moleno (Schweiz)
Moleno (Schweiz)
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Gemeindestand vor der Fusion am 1. April 2017
Kirche San Vittore Mauro
Ripiano Brücke
Luftbild von Werner Friedli (Fotograf) (1964); Moleno liegt im Hintergrund, deutlicher sichtbar ist Preonzo

Geographie

Moleno liegt südlich der Leventina in der Riviera am westlichen Ufer des Flusses Tessin, ungefähr 8 Kilometer nördlich des Zentrums der Kantonshauptstadt Bellinzona.

Geschichte

Das Dorf findet sich erstmals 1213 als de Moleno (Abschrift von 1588) erwähnt, dann 1256 als a Rivo de Moline. Von 1181 an besassen die Capitanei von Locarno Zehntenrechte, die sie vom Bischof von Como erhalten hatten. Moleno bildete im Mittelalter eine Nachbarschaft (vicinia) mit Preonzo und besass eigene Statuten; 1335 ist es als Gemeinde der Grafschaft Bellinzona bezeugt.

Am 2. April 2017 schloss sich Moleno mit den damaligen Gemeinden Camorino, Claro, Giubiasco, Gnosca, Gorduno, Gudo, Monte Carasso, Pianezzo, Preonzo, Sant’Antonio und Sementina der Gemeinde Bellinzona an.

Bevölkerung

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[2][3]

Sehenswürdigkeiten

Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.[4]

  • Pfarrkirche San Vittore Mauro[5]
  • Wohnhaus mit Fresko Madonna mit Kind und Heilige[5]
  • Ripiano-Steinbrücke[5]

Literatur

Einzelnachweise

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