Monellin
organische Verbindungen, zwei nicht verbundene Peptidketten, Naturstoff, Süßstoff
From Wikipedia, the free encyclopedia
Monellin ist ein natürlicher Süßstoff, ein Protein, der im Fruchtfleisch des Mondsamengewächses Dioscoreophyllum cumminsii vorkommt. Es besteht aus 2 Peptidketten mit 45 und 50 Aminosäuren, die nicht kovalent miteinander verbunden sind und nur zusammen süß schmecken; dadurch ist der Süßgeschmack nicht thermostabil. Monellin ist ca. 1.500–2.500-mal so süß wie Saccharose (Haushaltszucker). Es löst auf der menschlichen Zunge eine Süßgeschmack aus, wie auch die Proteine Thaumatin, Mabinlin, Brazzein, Miraculin, Pentadin und Curculin.[1]
| Monellin, Untereinheit A (Dioscoreophyllum cumminsii) | ||
|---|---|---|
|
Vorhandene Strukturdaten: s. UniProt | ||
| Masse/Länge Primärstruktur | 45 Aminosäuren | |
| Bezeichner | ||
| Externe IDs | ||
| Monellin, Untereinheit A (Dioscoreophyllum cumminsii) | ||
|---|---|---|
|
Vorhandene Strukturdaten: s. UniProt | ||
| Masse/Länge Primärstruktur | 50 Aminosäuren | |
| Bezeichner | ||
| Externe IDs | ||
Quellen
- Werner Baltes: Lebensmittelchemie. 3. Auflage. Springer, Berlin 1992, ISBN 978-3-540-66525-0, S. 182.
- Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch, Andreas Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. 5. Auflage. Springer, Berlin 2001, ISBN 978-3-540-73201-3, S. 428–430.
- Eintrag zu Monellin. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 30. Dezember 2019.
Weblinks
- Foodnews: Süßstoffe
- Molecule of the Month - Monellin (englisch), Educational portal of RCSB Protein Data Bank