Monika Sieveking
deutsche Malerin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Monika Sieveking (* 1944 in Potsdam) ist eine deutsche Malerin, Zeichnerin sowie ehemalige Politikerin (Sozialistische Einheitspartei Westberlins).
Leben
Monika Sieveking wurde 1944 in Potsdam geboren. Sie studierte von 1964 bis 1970 an der Universität der Künste in Berlin bei Hans Jaenisch und Heinz Trökes (Meisterschülerin).
Neben etwa 50 Einzelausstellungen im In- und Ausland kann sie auf zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen zurückblicken.
Nach ihrem Studium entwickelte sie ein vielseitiges, der realistischen Bildkunst verpflichtetes künstlerisches Werk. Ihre Bildsujets setzten sich mit Menschen und alltäglichen Situationen auseinander und bezeugen ein breites Spektrum künstlerischer Techniken, von der Zeichnung, Lithographie, Aquarell bis zum Tafelbild, großformatigen Altar- und sogar Wandbildern und zahlreichen Porträts. Nach 1989 gelingt ihr die überzeugende Erneuerung ihrer gegenständlichen Malerei in besonderer Expressivität, hinsichtlich der Farbigkeit, der von ihr gewählten Bildthemen und der Experimentierfreudigkeit mit neuen künstlerischen Techniken.
Sieveking war Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins und in den 1980er Jahren Mitglied des engeren Führungskreises des Parteivorstands.[1]
Monika Sieveking lebt und arbeitet in Berlin-Friedenau.
Veröffentlichungen
- 1985: Malerei, Druckgrafik, Zeichnungen. VBK/DDR
- 1986: Monika Sieveking – Mit Menschen : Leben und Bilder. Michael Nungesser. Edition Neue Wege.
- 1988: Katalog zur Ausstellung in Moskau und Minsk
- 1989: Katalog zur Ausstellung in der Ladengalerie, Berlin[2]
- 1994: Zu Wasser, zu Lande, zur Zeit. Katalog zur Ausstellung im Körnerpark, Berlin
- 1996: Schritt für Schritt. Kunstamt Berlin Steglitz-Zehlendorf
- 2003: Monika Sieveking : Arbeiten ; 1996–2003.[3]
- 2007: Rücksichten. Kunstamt Berlin Steglitz-Zehlendorf[4]
- 2019: Monika Sieveking. 1959-2019 in Ausschnitten. Immer-Jetzt.[5]