Monte Kiki

Berg im Reutlinger Markwasen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Monte Kiki (oder auch Monte Kik[1]) ist ein Berg im Reutlinger Markwasen.[2][3][4]

Schnelle Fakten
Monte Kiki
Höhe 422,3 m ü. NHN
Lage Reutlingen, Baden-Württemberg
Schartenhöhe 20 m
Koordinaten 48° 28′ 27″ N,  11′ 7″ O
Monte Kiki (Baden-Württemberg)
Monte Kiki (Baden-Württemberg)
Schließen
f6
pd4
fd2

Geschichte

Der Berg ist nach „Peter Kik, dem einstigen Leiter des Garten- und Friedhofsamtes benannt“[4] und entstand in den Jahren 1980–1982[5] „durch das Aufschütten des Aushubmaterials von Reutlinger Baustellen“[4] für die Landesgartenschau 1984 in Reutlingen.[6]

Zunächst entwickelte sich am Monte Kiki „ein artenreicher Trockenrasen und damit ein Paradies für unterschiedlichste Fauna und Flora“.[5] Die vorhandene „Artenvielfalt wurde nach und nach von spontan gewachsenen Gehölzen verdrängt. Unter den Bäumen hatte sich ein nahezu undurchdringliches Gestrüpp etabliert.“[5] In Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungszentrum Listhof wurde der Südhang des Bergs ab dem 19. September 2014 durch 11[7] Burenziegen von Gestrüpp befreit.[5] Die Kosten für die geplante zweimal jährliche Beweidung waren mit knapp 10.000 € veranschlagt.[5] Eine Pfullinger Firma führte ab dem 4. Februar 2015 Rodungsarbeiten durch.[5] Da die Ziegen den Hang nicht dauerhaft von Gestrüpp befreien konnten, entfernten Mitarbeiter des Listhofs das schnell nachwachsende Gehölz mit Motorsensen.[5]

Nutzung

Der Monte Kiki wird von der Bevölkerung zur Naherholung genutzt. Er bietet einen Blick über die Stadt und den Albtrauf.[8] Im Winter wird er zum Schlittenfahren genutzt.[9] Wie das Schwäbische Tagblatt berichtete, nutzt Thomas Poreski den Monte Kiki zur Kontemplation.[6]

Galerie

Commons: Monte Kiki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI