Moritz Mosche Stern
deutscher Rabbiner, Historiker, Bibliotheks- und Museumsleiter
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Leben
Nach der Promotion zum Dr. phil. 1889 war seit 1898 Direktor der Isr. Realschule in Fürth und ab 1900 einer jüd.-religiösen Knabenschule in Berlin. 1905 wurde er Bibliothekar (seit 1920 Oberbibliothekar) der 1902 eröffneten Bibliothek der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
Schriften (Auswahl)
- Der Schweriner Oberrabbiner Mordechai Jaffé. Seine Ahnen und seine Nachkommen. Ein Stammbaum. Berlin 1933.
- Zeittafeln der jüdischen Geschichte und Literatur. Zum Schulgebrauch mit Daten der allgemeinen Geschichte. Berlin 1934.
- Die israelitische Bevölkerung der deutschen Städte. VI Varia. Erstes Heft: Aus Württemberg. Hall, Reutlingen 1349 – Ulm 1499 – Reutlingen 1499 – Reutlingen 1495, 1516. Berlin 1936.
- Aus dem Berliner Jüdischen Museum. Palästinensische Altertümer, Münzen, Medaillen, Siegel, Ringe und Kultusgeräte. Mitteilungen. Berlin 1937.
Literatur
- Carsten L. Wilke: Stern, Moritz. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 25. Duncker & Humblot, Berlin 2013, ISBN 978-3-428-11206-7, S. 281 (deutsche-biographie.de).
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stern, Moritz Mosche |
| ALTERNATIVNAMEN | Stern, Moritz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rabbiner, Historiker, Bibliotheks- und Museumsleiter |
| GEBURTSDATUM | 6. Juli 1864 |
| GEBURTSORT | Steinbach |
| STERBEDATUM | 13. Februar 1939 |
| STERBEORT | Berlin |