Murifeld
Quartier/"Statistischer Bezirk", im Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde/Stadtteil IV in der Stadt Bern, Schweiz
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Murifeld ist der statistische Bezirk 21 im Stadtteil IV Kirchenfeld-Schosshalde von Bern. Es ist zugleich ein kleineres gebräuchliches Quartier. Im statistischen Bezirk liegen ausserdem Jolimont (südlich der Buchserstrasse), Solacher/Melchenbühl, Sonnenhof, Weltpost und Wittigkofen. Es ist der östlichste Bezirk von Bern, und er bildet die Stadtgrenze zu Ostermundigen und Muri-Gümligen. Das gebräuchliche Quartier nördlich der Muristrasse grenzt an Ostring, Jolimont, Wittigkofen, Weltpost, Egghölzli und Elfenau/Brunnadern.[5]
Im statistischen Bezirk betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 5195 Personen.
Davon waren 46 Prozent Männer und 54 Prozent Frauen.
2024 wurden 30 Personen eingebürgert. 41 Geburten standen 66 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 48 Ehen geschlossen und es gab 21 Scheidungen.
3757 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 1438 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 27.68 %).[2]
Die Arbeitslosenquote betrug 2.5 %.[3]
Die Zahl der bewohnten Gebäude war 340[6] und es befanden sich dort 260 Arbeitsstätten mit 3730 Beschäftigten (beides Stand: 31. Dezember 2023).[4]
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 302 | 5.81 |
| 7–15 (Schule) | 458 | 8.82 |
| 16–19 (Ausbildung) | 236 | 4.54 |
| 20–64 (Berufsphase) | 2932 | 56.44 |
| ab 65 (Rentner) | 1267 | 24.39 |
Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 1409 Personen.
Davon waren 46,1 Prozent Männer und 53,9 Prozent Frauen.
2024 wurden 9 Personen eingebürgert. 14 Geburten standen 8 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 16 Ehen geschlossen und es gab 6 Scheidungen.
1087 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 322 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 22.85 %).[2]
Es befanden sich dort 80 Arbeitsstätten[4] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 86 | 6.10 |
| 7–15 (Schule) | 124 | 8.80 |
| 16–19 (Ausbildung) | 59 | 4.19 |
| 20–64 (Berufsphase) | 989 | 70.19 |
| ab 65 (Rentner) | 151 | 10.72 |
Statistischer Bezirk von Bern | |
|---|---|
| Koordinaten | 603275 / 198827 |
| Höhenbereich | 548–569 m ü. M. |
| Fläche | 1,212 km² |
| Einwohner | 5195 (31. Dez. 2024)[1] |
| Bevölkerungsdichte | 4286 Einw./km² |
| Ausländeranteil | 27.68 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitslosenquote | 2.5 % (31. Dez. 2024)[3] |
| Arbeitsstätten | 260 (31. Dez. 2023)[4] |
| BFS-Nr. | 351021 |
| Postleitzahl | 3006, 3015, 3073 |
| Stadtteil | Kirchenfeld-Schosshalde |
Gebräuchliches Quartier von Bern | |
|---|---|
| Höhenbereich | 549–561 m ü. M. |
| Fläche | 0,119 km² |
| Einwohner | 1409 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 22,9 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 80 (31. Dez. 2023)[4] |
| Quartiernummer | 432 |
| Postleitzahl | 3006 |
| Statistischer Bezirk | Murifeld |
| Stadtteil | Kirchenfeld-Schosshalde |
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Gegend durch Landgüter und Landwirtschaft geprägt (Wittigkofen, Saaligut, Ougspurgergut). Mit dem Bau der Kirchenfeldbrücke (1883) waren bis 1914 Voraussetzungen für eine geordnete Stadterweiterung in Richtung Muri und Ostermundigen geschaffen.[7]
Das Quartier wird noch in Oberes (Obers)[8] und Unteres Murifeld[9] aufgeteilt.
Murifeld gehört mit den Quartieren Gewerbezone Galgenfeld und Freudenberg zu den Quartieren mit einer hohen relativen Armutsquote (definiert wenn weniger als 50 % des Medianeinkommens der Stadt Bern – CHF 49’693.00 – verdient wird).[10]


