Myrtle Beach Speedway

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Der Myrtle Beach Speedway, ehemals Rambi Raceway, war eine Motorsport-Rennstrecke in Myrtle Beach, South Carolina. Sie besaß die Form eines Dogleg-Tri-Ovals und hatte eine Länge von 0,538 Meilen (0,865 km). Auf dem Speedway fanden Rennen der NASCAR Whelen All-American Series statt.

Streckenart:permanente Rennstrecke, Shorttrack-Oval
Eigentümer:Nick Lucas, Billy Hardey
Eröffnung:23.8.1958[1]
Stillgelegt:2020
Schnelle Fakten Streckenart:, Eigentümer: ...
Myrtle Beach Speedway
Rambi Raceway,

Adresse:
4300 U.S. Route 501
Myrtle Beach
South Carolina

Myrtle Beach Speedway (USA)
Myrtle Beach Speedway (USA)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Myrtle Beach, South Carolina
33° 44′ 47″ N, 78° 57′ 7″ W
Streckenart: permanente Rennstrecke, Shorttrack-Oval
Eigentümer: Nick Lucas, Billy Hardey
Eröffnung: 23.8.1958[1]
Stillgelegt: 2020
Abriss: 2021
Short-Track-Oval
Oval
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
X-1R Pro Cup Series: 1988–2009, 2011–2014 (Dean Custom Air 250)
NASCAR AutoZone Elite Division, Southeast Series: 1991–2004 (Autozone 150)
NASCAR Busch Series: 1988–2000 (Myrtle Beach 250)
NASCAR Grand National 1958–1965
Streckenlänge: 0,865 km (0,54 mi)
Kurven: 3
Kurvenüberhöhung: 13°
Zuschauerkapazität: 12.000
https://www.myrtlebeachspeedway.com
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Geschichte

Start-Ziel-Linie am Myrtle Beach Speedway

Der Speedway wurde im Jahre 1958 als Rambi Raceway eröffnet. Zu dieser Zeit handelte es sich noch um einen reinen Dirttrack mit losem Untergrund.

Im Jahre 1968 kaufte Nick Lucas die Strecke, bevor 1987 Billy Hardey als Miteigentümer einstieg.

Nach der Saison 1974 wurde das Oval zum ersten Mal asphaltiert. Jedoch wurde schon 1976 der Asphalt für einzelne Rennen mit Lehm überdeckt. Im Juni 1978 wurde die Strecke wieder in einen permanenten Dirttrack umgebaut. Am 5. September 1981 wurde die Strecke geschlossen. Die Wiedereröffnung erfolgte am 18. Juli 1986. 1987 wurde sie zum zweiten Male – diesmal auf Dauer – asphaltiert.

2020 wurde die Rennstrecke geschlossen.[2] Das letzte offizielle Rennen am 15. August dieses Jahres gewann Sam Yarbrough auf einem Chevy Late Model.[3] Sieger des letzten Laufes am Folgetag wurde die Nachwuchspilotin Carmen Odum.[4] Ende 2020 begann der Abriss der Anlage. 2024 wurde das Gelände mit einem Immobilienprojekt überbaut.

Veranstaltungen

Auf dem Dirt Track des Rambi Raceways wurden zwischen 1958 und 1965 insgesamt 9 Rennen der NASCAR Grand National Series, der heutigen NASCAR Cup Series, ausgetragen. Unter anderem traten Fahrer wie Richard Petty, David Pearson, Donny sowie Bobby Allison oder auch Ned Jarrett zu diesen Rennen an. Erfolgreichster Pilot war Jarret, der zwischen 1959 und 1963 drei der 9 über 200 Runden ausgetragenen Läufe gewinnen konnte.[5]

Von 1988 bis 2000 befand sich der Speedway im Rennkalender der NASCAR Busch Series, der heutigen Nascar Xfinity Series. Insgesamt wurden 12 Rennen der Serie auf dem Speedway ausgetragen. Lediglich ein Pilot – Jeff Green – konnte das zuletzt über 250 Runden ausgetragene Rennen 2 mal gewinnen.[6]

Unter anderem gastierte zwischen 1991 und 2004 auch die Nascar Southeast Series für insgesamt 17 Rennen auf der Strecke.[7]

Das traditionsreichste Rennen war das Charlie Powell 400 das seit 1993 als Late Model Race auf dem Speedway ausgerichtet wurde. Seit der Schließung von Myrtle Beach 2020 findet das Rennen auf dem Florence Motor Speedway in Timmonsville statt.

Einzelnachweise

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