Mönchsambach

Ortsteil von Burgebrach From Wikipedia, the free encyclopedia

Mönchsambach ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Mönchsambach hat eine Fläche von 12,941 km². Sie ist in 1151 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 11243,02 m² haben.[3] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Dippach und Wolfsbach.[4]

Schnelle Fakten Markt Burgebrach ...
Mönchsambach
Koordinaten: 49° 49′ N, 10° 41′ O
Höhe: 275 m ü. NHN
Einwohner: 79 (31. Dez. 2024)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 96138
Vorwahl: 09546
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Kapelle St. Martin

Geografie

Das Dorf liegt auf freier Flur an der Mittelebrach. Die Bundesstraße 22 führt nach Mönchherrnsdorf (2 km westlich) bzw. nach Dürrhof (1,4 km östlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Dippach (1,9 km südöstlich) und nach Büchelberg (2,8 km südwestlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde um das Jahr 1000 als „Santbach“ erstmals urkundlich genannt. 1303 wurde der Ort „Wulfrichsambach“ genannt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist Ulfrich, ein Grundherr des Ortes. Lehensherrn waren die Grafschaft Castell und das Hochstift Würzburg. Im 13./14. Jahrhundert gelangte das Kloster Ebrach in Besitz der Anwesen.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Mönchsambach 16 Anwesen (8 Höfe, 3 Güter, 2 Gütlein, 1 Mühle) und 1 Badstube. Das Hochgericht übte das würzburgische Centamt Oberschwarzach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Ebrach. Neben den Anwesen gab es eine Schmiede, die der Kommune gehörte.[7]

Im Jahre 1802 kam Mönchsambach an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1811 der Steuerdistrikt Mönchsambach gebildet, zu dem Wolfsbach gehörte. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Mönchsambach, zu der Dippach und Wolfsbach gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Burgebrach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Burgebrach (1919 in Finanzamt Burgebrach umbenannt, von 1928 bis 1945 Finanzamt Bamberg-Land, ab 1945 Finanzamt Bamberg). Ab 1862 war das Bezirksamt Bamberg II (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt) für Mönchsambach zuständig. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Burgebrach (1880 Amtsgericht Burgebrach umbenannt, 1932 aufgelöst, seitdem Amtsgericht Bamberg).[8] Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 12,959 km².[9]

Am 1. Januar 1972 wurde Mönchsambach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.[10][11]

Baudenkmäler

In Mönchsambach gibt es vier Baudenkmäler:[12]

  • Haus Nr. 18: Brauerei Zehendner
  • Haus Nr. 24: Katholische Kapelle St. Martin
  • Haus Nr. 26: Bauernhof mit Austragshaus
  • Haus Nr. 31: Bauernhaus

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Mönchsambach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 317396391399397403417399400396387392367360356367366363354473525464355369
Häuser[13] 5758596061626568
Quelle [8][14][14][14][15][16][17][18][19][20][21][14][22][14][23][14][24][14][14][14][25][14][9][26]
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Ort Mönchsambach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987002018002024
Einwohner 1231191331251191251991301431278679
Häuser[13] 19192021232427
Quelle [8][15][17][20][22][24][25][9][26][27][28][1]
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Religion

Mönchsambach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.[7][9]

Literatur

Commons: Mönchsambach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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