Mönichsreith

Ortschaft in Österreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Mönichsreith ist eine Ortslage in der Wolfgangsee-Region und eine Ortschaft der Gemeinde St. Wolfgang im Salzkammergut im Bezirk Gmunden in Oberösterreich.

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Geographie

Mönichsreith befindet sich etwa 35 Kilometer östlich von Salzburg, 10 Kilometer westlich von Bad Ischl, unmittelbar an der Landesgrenze Salzburg–Oberösterreich. Der Ort liegt 3½ Kilometer östlich von St. Wolfgang, direkt nordöstlich von Strobl, links in Wolfgangtal. Der Ort liegt direkt an der Landesgrenze Oberösterreich–Land Salzburg, hier der Ischler Ache (Ischl). Zum Wolfgangsee ist Mönichsreith hinter dem Bürglstein (745 m ü. A.). Nördlich erhebt sich der Lugberg (916 m ü. A.) der Schafberggruppe, der Berg am Schwarzensee.

Die Ortslage erstreckt sich über knapp 1½ Kilometer auf dem Riedel zwischen dem Schwarzenbach (Moosbach) – dem Abfluss des Schwarzensees – und dem Grabner Bach. Sie umfasst hauptsächlich eine Gruppe Häuser an der St. Wolfganger Straße (L546) am Bergfuß auf um die 560 m ü. A., und eine an der Ischler Ache, etwa auf derselben Höhe. Zusammen sind das etwa 30 Adressen mit 95 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2025).[1]

Die L546(A)/L116 von Strobl nach St. Wolfgang passiert den Ort westlich.

Nachbarorte und -ortschaften:
Schwarzenbach (O)
Graben (O) 
Bürglstein (O) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt

Weinbach (O)
Strobl ∗∗ (O, Gem. Strobl, Bez. Salzburg-Umgebung, Sbg.) Seethurn-Siedlung

(Gem. Strobl, Bez. Salzburg-Umgebung, Sbg.)

 
Dahinter Ortsch. Rußbach.
∗∗ 
Die Ortsch. Strobl grenzt nicht direkt an, weil sich Weißenbach an der Ischl noch dazwischenschiebt.

Geschichte

Der Ortsname ist 1416 als Münchsreut urkundlich nachweisbar.[2][3] Der Rodungsname mit der Endung -reit/reut bezieht sich auf die Besitzungen der Benediktiner-Mönche von Kloster Mondsee.[2] Zu dieser Zeit wurde das Wolfgangtal urbar gemacht. Zwischen den heute oberösterreichischen, seinerzeit bayrischen Besitzungen von Mondsee und den heute salzburgischen des erzbischöflichen Klosters St. Peter zu Salzburg (ebenfalls Benediktiner) ist es schon seit den Schenkungen durch Herzog Odilo Mitte des 8. Jahrhunderts geteilt.

Noch in den 1950er Jahren bestanden hier nur neun Gehöfte, nicht mehr als Ende des 18. Jahrhunderts,[3] erst mit der Entwicklung des modernen Tourismus im Salzkammergut stieg die Einwohnerzahl an.

Einzelnachweise

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