Nackberg
Naturschutzgebiet im Saarland
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Auf einem kleinen Ausläufer der Muschelkalk-Schichtstufe des Saargau liegt das bereits im Jahre 1939 auf Betreiben des Botanikers Paul Haffner ausgewiesene Naturschutzgebiet Nackberg[1] auf Stadtgebiet der Kreisstadt Merzig/Saar.
NSG Nackberg
IUCN-Kategorie IV - Biotop- und Artenschutzgebiet mit Management – | ||
Trockenwiese in der Nähe des Nackberg-Kreuzes | ||
| Lage | Merzig-Seitert/Merzig-Fitten | |
| Fläche | 37,65 ha | |
| WDPA-ID | 555521554 | |
| Natura-2000-ID | DE6505302 | |
| Geographische Lage | 49° 26′ N, 6° 36′ O | |
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| Einrichtungsdatum | 1939 | |
| Rechtsgrundlage | Verordnung vom 12.02.2016 - Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz | |
Flora und Fauna
Das NSG Nackberg[2] ist auf dem Berggrat überwiegend Halbtrockenrasen oder Salbei-Glatthaferwiesen bewachsen, die teilweise auch als Streuobstwiese genutzt werden. In diesen Streuobstwiesen sind verschiedene Orchideenarten (z. B. Purpurknabenkraut, Pyramiden-Orchis und Mücken-Händelwurz) zu finden. Früher wurde auf dem Grat an einigen Stellen auch gipshaltiges Gestein abgebaut; diese sind heute gehölzbestanden oder haben sich im Rahmen der Pflege zu Halbtrockenrasen entwickelt. Die an Kalk-Halbtrockenrasen angepassten Pflanzen- und Tierarten (besonders verschiedene Schmetterlingsarten wie Waldreben-Fensterschwärmerchen, Aurelia-Scheckenfalter und der Rundaugen-Mohrenfalter) sind wesentlicher Grund für entsprechende Schutzbemühungen im Naturschutzgebiet. 1997 wurde das Naturschutzgebiet durch die angrenzenden Hänge mit Streuobstbeständen, Heckenstreifen und Wiesenflächen erweitert.



