Nairi Hadodo

deutsche Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Nairi Hadodo (* 15. Juli[1] 1995[1] in Köln[1]) ist eine deutsche Schauspielerin in Film, Fernsehen und Theater und ist seit 2020 Ensemblemitglied am Theater Basel sowie seit 2024 am Maxim Gorki Theater[1] in Berlin.

Leben und Ausbildung

Hadodo wurde 1995 in Köln geboren und wuchs in Düsseldorf auf[1]. Sie wuchs zweisprachig auf und spricht neben Deutsch fließend Englisch sowie Armenisch[1].

Von 2016 bis 2020 absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste[1] in Essen/Bochum. Zuvor studierte sie von 2014 bis 2016 Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf[1] bei Prof. Jürgen Drescher.

Für ihr Solo‑Diplomprojekt to preserve, to protect, to preserve pop a bottle of Moët[1] wurde sie für den Folkwang‑Preis 2020[1] nominiert. Ergänzend nahm sie 2013 an einem Shakespeare‑Intensivkurs an der London Academy of Music and Dramatic Art[1] (LAMDA) sowie 2022 an einem Kamera‑Acting‑Kurs[1] in New York teil.

Sie lebt in Berlin-Kreuzberg[2].

Karriere

Nach ihrem Studium an der Folkwang Universität[3] wurde Hadodo schnell für bedeutende Theater- und Filmproduktionen verpflichtet. Bereits 2018 wurde sie mit der Produktion Das Internat[3] am Schauspiel Dortmund (Regie: Ersan Mondtag) zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2019 erhielt sie den Förderpreis beim Schauspielschultreffen[3].

Seit 2020 gehört sie zum Ensemble des Theater Basel[3]. Dort wirkte sie unter anderem in der Inszenierung Ein Sommernachtstraum[3] von Antú Romero Nunes mit, die 2023 ebenfalls zum Theatertreffen eingeladen wurde. Seit 2024 ist sie zudem am Maxim Gorki Theater in Berlin[3] engagiert.

Mit dem Stück Kim[4] präsentierte Nairi Hadodo erstmals eine eigene Regiearbeit[4], in der sie zugleich auch auf der Bühne stand. Die Produktion entstand zunächst am Theater Basel[4] und wurde ab 2024 zusätzlich am Maxim Gorki Theater in Berlin[4] gezeigt.

Im Fernsehen übernahm sie Rollen in Serien wie Neumatt[3] (SRF) und 30 Tage Lust[3] (SWR/ARD). Einem breiten Publikum wird sie 2026 durch ihre Mitwirkung in der Krimireihe Tatort[3] bekannt. Im Schwarzwald-Tatort übernahm sie in den Folgen Sharenting[3] (Regie: Marijana Verhoef) und Innere Angelegenheiten[3] (Regie: Robert Thalheim) die durchgehende Rolle der Laura Babayan[3].

Filmografie (Auswahl)

Theater (Auswahl)

  • 2018: Das Internat (Regie: Ersan Mondtag), Schauspiel Dortmund
  • 2018: Szenen einer Ehe (Regie: Selina Girschweiler), ROTTSTR5 Theater
  • 2018: Die Zähmung der Widerspenstigen (Regie: Achim Lenz), Folkwang Shakespeare Festival
  • 2019: Was Glänzt (Regie: Philipp Becker), Schauspielhaus Bochum[5]
  • 2020: Ein Sommernachtstraum (Regie: Antú Romero Nunes), Theater Basel
  • 2020–2022: Der Räuber Hotzenplotz (Regie: Antú Romero Nunes, Jörg Pohl), Theater Basel
  • 2020–2023: Metamorphosen (Regie: Antú Romero Nunes), Theater Basel
  • 2020–2023: Die bitteren Tränen der Petra von Kant (Regie: Emilie Charriot), Theater Basel
  • 2020–2023: Der Spieler (Regie: Pınar Karabulut), Theater Basel
  • 2020–2023: Ein Sommernachtstraum (Regie: Antú Romero Nunes), Theater Basel
  • 2021: Ulysses (Regie: John Collins), Theater Basel
  • 2021–2023: Die Physiker (Ensemble), Theater Basel
  • 2024: Der Steppenwolf (Regie: Lies Pauwels), Theater Basel
  • 2024–2025: Frankenstein (Regie: Oliver Frljić), Maxim Gorki Theater[1]
  • 2024–2025: Kim (Regie: Nairi Hadodo), Maxim Gorki Theater & Theater Basel[2]
  • 2025: Kim (Regie: Nairi Hadodo), Maxim Gorki Theater[1][2]

Einzelnachweise

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