Naomi Beckwith
US-amerikanische Kuratorin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Naomi Beckwith (* 9. März 1976 in Chicago) ist eine US-amerikanische Kuratorin. Sie ist stellvertretende Direktorin und Chefkuratorin des Solomon R. Guggenheim Museums in New York City. Im Jahr 2024 wurde sie zur künstlerischen Leiterin der documenta 16 ernannt.[1]
Leben und Bildung
Naomi Beckwith wurde in Chicago geboren, wuchs in Hyde Park, Chicago auf und besuchte die Lincoln Park High School. Anschließend erwarb sie einen Bachelor-Abschluss in Geschichte an der Northwestern University in Evanston, Illinois.[2] Sie erhielt Stipendien am Independent Study Program des Whitney Museum of American Art, am Institute of Contemporary Art in Philadelphia, am Center for Curatorial Leadership und an anderen Institutionen. Beckwith hat vom Courtauld Institute of Art in London einen Abschluss mit Auszeichnung.[3]
Beckwith war Kuratorin am Museum of Contemporary Art in Chicago. Davor war sie am Studio Museum in Harlem tätig.
Ausstellung documenta 16 (2027)
Die Findungskommission, bestehend aus Yilmaz Dziewior, Sergio Edelsztein, N'Goné Fall, Gridthiya Gaweewong, Mami Kataoka und Yasmil Raymond, ernannte Beckwith zur künstlerischen Leiterin der documenta 16, die 2027 in Kassel stattfindet. Yilmaz Dziewior sprach von einer nicht einfachen Entscheidung: „Unsere Diskussionen spiegelten die Komplexität und Verflechtung der aktuellen Situation der documenta wider. Wir sind von Naomi Beckwiths Expertise und internationaler kuratorischer Erfahrung überzeugt.“ Das Konzept der US-Kuratorin „widme sich künstlerischen Praktiken, die uns Werkzeuge an die Hand geben, um gemeinsam über mögliche Zukünfte nachzudenken.“[4]