Natalie Erika James

Filmregisseurin From Wikipedia, the free encyclopedia

Natalie Erika James (japanisch ナタリー・エリカ・ジェームズ; * 23. Februar 1990 in den Vereinigten Staaten von Amerika) ist eine japanisch-australische Filmregisseurin, die vorwiegend Horrorfilme dreht. Ihr Film Saccharine feiert auf der 76. Berlinale europäische Premiere.

Leben und Karriere

Natalie Erika James stammt aus einer japanisch-australischen Familie und lebt in Australien. Ihre Mutter kommt aus Nagoya. Als Kind besuchte Natalie dort ihre Großmutter, was sie prägte.[1] Nach eigenen Angaben faszinierten sie damals Bücher, die sie als „dunkle Märchen“ bezeichnet. Daraus entstand ihr Interesse, selbst Horrorfilme zu drehen. Ihre Hauptinspirationsquellen seien Gothic und asiatischer Horror, insbesondere habe sie eine Vorliebe für einen langsamen Spannungsaufbau und lege Wert auf atmosphärische Unheimlichkeit.[2]

Ihr erster Kurzfilm Creswick wurde auf dem Melbourne International Film Festival vorgestellt und erhielt 2017 den von der australischen Schriftstellervereinigung ausgelobten AWIGE Preis für das beste Kurzfilm Drehbuch.[3] 2020 feierte ihr erster Spielfilm Relic auf dem Sundance Film Festival Premiere. Thema des als Horrorfilm charakterisierten Werks war die Altersdemenz. Von Jeff Ewing wurde er auf Forbes.com als einer besten Horrofilme des Jahres gelobt.[4] Dank dieser positiven Resonanz erhielt sie den Auftrag, Apartment 7A zu drehen und mit Christian White und Skylar James das Drehbuch zu verfassen.[5]

Drum Wave, ein japanischer Folklore-Horrorfilm unter ihrer Regie, wurde mit Unterstützung des Screen Australia and Film Victoria verwirklicht. Der Film gewann den Best Co-Production Preis auf dem International Film Festivial & Awards Macao. Außerdem wurde das von Natalie Erika James entworfene Proof-of-concept short 2018 für Drum Wave für den Preis des besten australischen Kurzfilms beim Sydney Film Festival nominiert.[6]

Natalie Erika James führte darüber hinaus Regie bei Werbefilmen und Musikvideos. Für ihr Musikvideo MINE erhielt sie den Preis Australian Music Video of the Year.[3]

Ihr Spielfilm Saccharine, für den sie sowohl Regie führte, als auch das Drehbuch schrieb, feiert auf den 76. Internationalen Filmfestspielen von Berlin in der Sektion Berlinale Special europäische Premiere. Dieser Horrorfilm befasst sich mit der Gewichtsabnahme.[7]

Hayden Mears beschrieb die Regisseurin auf starburstmagazine.com als „one of Hollywood’s best emerging talents“ (eines der besten Nachwuchstalente Hollywoods) und als einfühlsame Erzählerin.[8]

Auszeichnungen

  • 2017: AWIGE Preis für das beste Kurzfilm Drehbuch für Creswick
  • 2018: Nominierung von Drum Wave als bester australischer Kurzfilm beim Sydney Film Festival[6]
  • Australian Musicvideo of the Year für MINE

Filmografie

  • 2017: Creswick (Regie)
  • 2018: Drum Wave (Regie)
  • 2020: Relic (Regie, Drehbuch)
  • 2024: Apartment 7A (Regie und Drehbuch)
  • 2026: Saccharine (Regie und Drehbuch)

Einzelnachweise

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