Natriumtrimetaphosphat

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Natriumtrimetaphosphat ist eine anorganische chemische Verbindung des Natriums aus der Gruppe der Phosphate. Die Verbindung wurde 1834 durch Thomas Graham entdeckt.[2]

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Natriumtrimetaphosphat
Allgemeines
Name Natriumtrimetaphosphat
Andere Namen
  • Natriumcyclotriphosphat
  • SODIUM TRIMETAPHOSPHATE (INCI)[1]
Summenformel Na3P3O9
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 7785-84-4
ECHA-InfoCard 100.029.171
PubChem 24579
Wikidata Q7553388
Eigenschaften
Molare Masse 305,89 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[3]

Dichte

2,49 g·cm−3[4]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[3]
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze[3]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Gewinnung und Darstellung

Natriumtrimetaphosphat kann durch Tempern von Natriumhexametaphosphat bei etwa 500 °C, durch Erhitzen von Dinatriumhydrogenphosphat und Ammoniumnitrat auf 320 °C oder durch Erhitzen von Dinatriumhydrogenphosphat auf 530 °C gewonnen werden.[5] Die Darstellung lässt sich auch durch Erhitzung einer wässrigen Natriumphosphatlösung erzielen.[6][7][8] Außerdem ist die Gewinnung durch die Reaktion von Natriumdiphosphat mit Ammoniumchlorid oder Dinatriumhydrogenphosphat mit Ammoniumnitrat möglich.[7]

Eigenschaften

Natriumtrimetaphosphat ist ein weißer Feststoff[2], der löslich in Wasser ist.[4] Er liegt bei Raumtemperatur meist als Hexahydrat vor, wobei noch andere Hydrate bekannt sind.[2] Das Hexahydrat hat eine trikline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P1 (Raumgruppen-Nr. 2)Vorlage:Raumgruppe/2.[9] Das Anhydrat und das Monohydrat besitzen eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe Pmcn (Raumgruppen-Nr. 62, Stellung 5)Vorlage:Raumgruppe/62.5.[10] Oberhalb von 100 °C wandelt er sich rasch in Natriumtripolyphosphat um.[11]

Verwendung

Natriumtrimetaphosphat wird als Vernetzungsmittel für amylaseresistente Stärke und zur Stärkeveresterung eingesetzt.[6] Die Verbindung fungiert auch als Zwischenprodukt in der Lebensmittelindustrie. Darüber hinaus dient sie als Korrosionshemmer, Anti-Kalker, Füllstoff, Ausrüstungsmittel, Galvanisierungsmittel und Oberflächenbehandlungsmittel.[4] Es wird auch in Zahnpasta eingesetzt.[5]

Einzelnachweise

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