Need for Speed: Underground

Computerspiel aus dem Jahr 2003 From Wikipedia, the free encyclopedia

Need for Speed: Underground (kurz NFSU) ist der siebte Teil der von Electronic Arts entwickelten Rennspielserie Need for Speed und erschien in Europa erstmals am 21. November 2003 für PlayStation 2, GameCube und Xbox. Bereits am 17. November 2003 wurde das Spiel in den USA veröffentlicht. Dort wurde an diesem Datum auch die PC-Version veröffentlicht, die in Europa am 28. November 2003 erschien. Am 18. Dezember 2003 (Nordamerika) bzw. am 16. Januar 2004 wurde schließlich noch eine Version für den Game Boy Advance veröffentlicht.

PublisherVereinigte StaatenVereinigte Staaten EA Games
VeröffentlichungPS2, GameCube, Xbox
Nordamerika 17. November 2003
Europa 21. November 2003
Windows
Nordamerika 17. November 2003
Europa 28. November 2003
Game Boy Advance
Nordamerika 18. Dezember 2003
Europa 16. Januar 2004
Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Need for Speed: Underground
Zählt zur Reihe Need for Speed
Entwickler Kanada EA Black Box
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten EA Games
Veröffentlichung PS2, GameCube, Xbox
Nordamerika 17. November 2003
Europa 21. November 2003
Windows
Nordamerika 17. November 2003
Europa 28. November 2003
Game Boy Advance
Nordamerika 18. Dezember 2003
Europa 16. Januar 2004
Plattform Windows, PS2, Xbox, GameCube, GBA
Genre Rennspiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler (Internet, Splitscreen)
Steuerung Gamepad, Tastatur
Medium CD-ROM, DVD
Sprache Englisch, Deutsch
Altersfreigabe
USK
USK ab 0 freigegeben
USK ab 0 freigegeben
PEGI
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen
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Spielprinzip

Spielerisch orientiert sich dieser Teil sehr stark an dem Film „The Fast and the Furious“. So sind die meisten der nutzbaren Fahrzeuge von ostasiatischen Herstellern. Im Vergleich zum Vorgänger Need for Speed: Hot Pursuit 2 gibt es einige deutliche Änderungen. So finden alle Rennen nun in der Nacht statt, außerdem gibt es keine Polizei mehr. Auch finden die Rennen nicht mehr überwiegend in der Natur, sondern nur noch in der fiktiven Stadt Olympic City statt. Diese Stadt hat zwar ein ausgestaltetes Straßennetz, ist aber dennoch nicht frei befahrbar.

Neben den klassischen Renn-Modi wie Rundkursrennen und Sprintrennen mit unterschiedlichem Start- und Zielpunkt gibt es als neue Renn-Modi Drift- und Drag-Rennen. Bei den Driftrennen werden Punkte durch möglichst waghalsiges und spektakuläres Driften erzielt und der Fahrer mit den meisten Punkten gewinnt. Drag-Rennen finden über eine relativ kurze Distanz auf geraden Strecken statt. Im Gegensatz zu den anderen Renn-Modi gibt es hier kein Automatikgetriebe. Gewonnen hat der Fahrer, der als erstes im Ziel ist. Erreicht wird dies, indem zum richtigen Zeitpunkt geschaltet wird.

Eine weitere Neuerung sind die erweiterten Tuningmöglichkeiten. War es in den meisten Vorgängern nur möglich die Farbe des Autos anzupassen, so ist es in Underground möglich das Auto auch von der Leistung her zu verändern. So lassen sich z. B. stärkere Motoren oder eine Einspritzanlage für Nitro-Gas einbauen. Daneben gibt es noch optische Tuningmöglichkeiten wie Heckspoiler, Felgen oder ganze Karosseriekits.

Der Soundtrack basierte auf Liedern von angesagten Rock- und Hip-Hop-Künstlern wie T.I., Nate Dogg, Lil Jon, The Eastsideboyz, Static-X und Asian Dub Foundation.

Handlung

Die Handlung beginnt mit dem Protagonisten, der sich mitten in einem Rundkurs-Rennen befindet. Er fährt einen getunten Acura Integra Type R, als er plötzlich von Samantha, einer Freundin des Protagonisten, aus einem Tagtraum gerissen wird.

Die Handlung von Need for Speed Underground findet in der fiktiven Stadt Olympic City statt. Der Spieler tritt im Laufe des Spiels gegen die Straßen-Bande „The Eastsiders“ an, die von Eddie angeführt wird. Nach einiger Zeit lernt der Spieler den Mechaniker TJ kennen, der dem Spieler, so wie Samantha auch, des Öfteren exklusive Tuning-Teile anbietet. Gegen Ende des Spiels wird TJ jedoch zum Antagonisten.

Nachdem man genug Aufmerksamkeit durch Rennsiege erregt hat, fordert Eddie den Spieler auf, ein Rennen gegen Samantha zu fahren. Samanthas Honda Civic erleidet jedoch einen Motorschaden und TJ schnappt sich den kaputten Civic. Der Spieler kann den Honda Civic aber durch ein Rennen zurückgewinnen.

Danach fordert Eddie den Protagonisten zum Rennen auf. Nachdem der Spieler gegen ihn gewonnen hat, erscheint ein silbern-farbiger Nissan 350Z, der den Spieler nun ebenfalls zu einem Duell auffordert. Nach diesem Duell stellt sich heraus, dass die Fahrerin des Nissan 350Z Melissa ist.

Die Handlung wird mit Need for Speed: Underground 2 fortgesetzt.

Technik

Im Spiel werden sehr viele, teilweise übertriebene Lichteffekte genutzt. Außerdem wird eine sehr starke Bewegungsunschärfe verwendet.

Nachdem es bereits mehrmals angekündigt worden war, hat Electronic Arts die Server für den Online-Modus im Dezember 2007 vom Netz genommen.

Gameplay

Events

Need for Speed: Underground beinhaltet eine Vielzahl von verschiedenen Rennen. Spieler können durch das Gewinnen dieser Events Upgrades und Autos freischalten.[1]

  • Circuit/Rundkurs – Der Spieler tritt in geschlossenen Rundkursen mit einer festgelegten Anzahl von Runden gegen andere Rennfahrer an.
  • Drag – Der Spieler tritt gegen andere Rennfahrer auf einer geschlossenen geraden Straße an. Wer die Strecke am schnellsten bewältigt, gewinnt das Event.
  • Drift – Die Spieler müssen um Kurven driften, um Punkte entlang einer geschlossenen Strecke zu sammeln. Je nach Geschwindigkeit und Winkel des Fahrzeugs erhalten die Spieler mehr Punkte. Der Gewinner ist der Spieler mit der höchsten Punktzahl.
  • Sprint – Der Spieler tritt gegen andere Rennfahrer auf einem vorgegebenen Track von Punkt A nach Punkt B an.

Tuning

Die Fahrzeuge in Underground können sowohl mit Leistungsmodifikationen als auch mit visuellen Modifikationen wie Lackfarben, Neonlichtern und Karosseriebausätzen verändert werden. Spieler haben die Möglichkeit, die Leistung ihres Autos zu steigern, indem sie Leistungssteigerungen am Auto vornehmen. Der Spieler kann den Motor, den Antriebsstrang, die Federung, die Reifen und das Motorsteuergerät (ECU) seines Autos austauschen und aufrüsten. Weiters können die Spieler auch Lachgas und Turbolader einbauen und das Gewicht des Fahrzeugs reduzieren.

Rennstrecken

Circuit/Rundkurse Sprint Drag
Atlantica Liberty Gardens 4,3 km 14 th and Vine Construction
Inner City Broadway 6,4 km 14 th and Vine
Market Street Lock Up 7,5 km Highway 1
National Rail Bedard Bridge 7,0 km Main Street
Olympic Square 1st Ave Truck Stop 6,1 km Main Street Construction
Port Royal 7th & Sparling 6,6 km Commercial
Stadium 9th & Frey 7,5 km
Terminal Spillway 8,0 km

Darüber hinaus beinhaltet das Spiel 8 Drift-Kurse.

Wagenliste

Soundtracks

Soundtrack – Need for Speed: Underground (2003)[2]
Autor Song
Overseer Doomsday
The Crystal Method Born Too Slow
Rancid Out of Control
Rob Zombie Two Lane Blacktop
BT Kimosabe
Static-X The Only
Element Eighty Broken Promises
Asian Dub Foundation Fortress Europe
Hotwire Invisible
Story of the Year And the Hero Will Drown
Andy Hunter The Wonders of You
Junkie XL Action Radius
Fuel Quarter
Jerk Sucked In
Fluke Snapshot
Lostprophets To Hell We Ride
Overseer Supermoves
FC Kahuna Glitterball
Blindside Swallow
Lil Jon & The Eastside Boyz Get Low
Mystikal Smashing the Gas
Dilated Peoples Who’s Who
Nate Dogg Keep it Coming
X-Ecutioners Body Rock
Petey Pablo Need for Speed
T.I. 24's

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
GBAGCPS2WindowsXbox
4Players92 %[3]92 %[3]91 %[4]92 %[3]
PC Action86 %[5]
PC Games87 %[6]
Metawertungen
GameRankings77 %[7]84 %[8]84 %[9]82 %[10]82 %[11]
Metacritic77/100[12]83/100[12]85/100[12]82/100[12]83/100[12]
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Christian Sauerteig von PC Action bewertete Grafik, Fahrgefühl und Gegner-KI als erstklassig. Er empfand die Spielmodi als sehr motivierend. Kritisch merkte er an, dass eine Wiederholungsfunktion fehle. Auch die Polizeiverfolgungsjagden aus dem Vorgänger vermisste er.[5] Christian Müller kritisierte für PC Games den umständlichen Online-Mehrspieler mit nur wenigen Einstellmöglichkeiten. Ihm gefiel die Inszenierung, insbesondere das Geschwindigkeitsgefühl. Sein Kollege Justin Stolzenberg merkte an, dass das Spiel für seine hochwertige Grafik Abstriche in der Größe der Spielwelt mache, sodass sich die Fahrabschnitte schnell wiederholen. Auch seien nie mehr als 4 Rennteilnehmer auf den Rundkursen. Die Möglichkeiten im Fahrzeugtuning seien hingegen sehr motivierend.[6] Mathias Oertel von 4Players bemerkte auf dem PC hohe Anforderungen an die Hardware und gelegentliche Bildaussetzer. Er kritisierte das Fehlen eines LAN-Modus. Positiv fielen ihm die motivierenden Spielmodi und die fordernden Computerfahrer auf. Es sei ein herausragender Arcade-Racer.[4]

Die Redaktion der Computer Gaming World verlieh Underground im Jahr 2003 die Auszeichnung „Racing Game of the Year“.[13]

Einzelnachweise

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