Neggio

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Schnelle Fakten Lage der Gemeinde ...
Neggio
Wappen von Neggio
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Magliasina
BFS-Nr.: 5206i1f3f4
Postleitzahl: 6991
Koordinaten: 711750 / 93970
Höhe: 389 m ü. M.
Höhenbereich: 296–559 m ü. M.[1]
Fläche: 0,89 km²[2]
Einwohner: 328 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 369 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
16,2 %
(31. Dezember 2024)[4]
Gemeindepräsidentin: Antonella Notari (Die Mitte)
Website: www.neggio.ch
Lage der Gemeinde
Karte von NeggioVal Mara
Karte von Neggio
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Neggio. Historisches Luftbild von Werner Friedli (1950)

Neggio ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Sie gehört zum Kreis Magliasina und zum Bezirk Lugano und liegt im Malcantone.

Geographie

Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von 389 m ü. M. am Steilhügel über Magliaso zwischen Lugano und Ponte Tresa. Von Neggio aus hat man eine gute Aussicht auf den Luganersee.

Die Nachbargemeinden sind im Norden Lema und Vernate, im Osten Agno, im Süden Magliaso und im Westen Pura.

Geschichte

Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 807 unter dem damaligen Namen Nego. Man fand dort Gräber aus der Römerzeit, drei davon 1906. Die Gemeinde hatte in der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts dem Herzog von Mailand fünf Soldaten zu stellen. Kirchlich gehörte Neggio zuerst zu Agno; die frühere Kaplanei (erwähnt 1507) wurde 1611 zur Kirchgemeinde. Die Pfarrkirche wurde gegen 1620 an der Stelle einer früheren Kapelle gebaut und 1754–1758 vergrössert. Eine Kapelle Sankt Giorgio, erwähnt 1352, wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts aufgegeben; es bestehen keine Spuren mehr von ihr. Das Kirchlein Sankt Giorgio auf dem gleichnamigen Hügel wurde gegen 1650 gebaut.[5]

Seit 1938 gibt es eine kleine Gemeinschaft von Dominikanerinnen, die im Januar 1944 die Tochter von Benito Mussolini, Edda Ciano, und ihre Kinder aufnahmen.[6]

Neggio bildet nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.[7][8]

Bevölkerung

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[9][10]

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Santa Maria Annunziata, Altar
  • Pfarrkirche Santa Maria Annunziata (14. Jahrhundert), renoviert 1620 und 1754/1758[11]
  • Pfarrhaus[11]
  • Kirchlein San Giorgio (1352), renoviert 1650, Innenraum: Gemälde Sankt Georg bekämpft den Drachen[11]
  • Friedhof (1911), Architekt: Giuseppe Bordonzotti[11]
  • Wohnhaus Bolli mit Fresko Madonna mit Kind, San Carlo und San Giorgio[11]
  • Grundschule (1904), Architekten: Giuseppe Bordonzotti, Bernardo Ramelli[11]
  • Villa Sussiego (Foyer La Fonte) (1905/1908), Architekt: Giuseppe Bordonzotti[11]
  • Turnhalle im Park (1977/1980), Architekten: Mario Campi, Franco Pessina, Niki Piazzoli[11]
  • Villa Vallombrosa, renoviert 1926, Architekt: Giuseppe Bordonzotti[11]
  • zoologischer Garten Zoo al Maglio

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

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