Neil Corbould

britischer Spezialeffekt-Künstler From Wikipedia, the free encyclopedia

Neil Corbould (* 24. Dezember 1962 in London) ist ein britischer VFX Supervisor, der zweimal (2001 und 2014) mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet wurde.

Leben

Neil Corbould wurde 1962 als Sohn von Clifford Corbould (1928–2022) geboren, der seinen Sohn später bei einigen Filmprojekten als Einkäufer für Spezialeffekte, Techniker und Lagerist unterstützen sollte.[1] Seine Brüder Chris Corbould (* 1958), Ian Corbould (* 1959) und Paul Corbould (* 1961) sowie seine Schwester Gail Courbould (* 1966) sind ebenfalls als Spezialeffektkünstler tätig.[1][2][3] Im Alter von 15 Jahren erhielt Corbould in Superman durch seinen Onkel Colin Chilvers, der für den Film als VFX Supervisor tätig war, seinen ersten Job als Spezialeffekt-Laufbursche.[4] 1980 arbeitete er in Der Elefantenmensch als Techniker für Martin Gutteridge.[4] In den folgenden Jahren folgten als Spezialeffekt-Techniker Filme wie Superman II – Allein gegen alle, Superman III – Der stählerne Blitz und James Bond 007 – Lizenz zum Töten.

1997 war er bei Das fünfte Element erstmals als Leiter für Spezialeffekte tätig. 2000 gründete er das Spezialeffekt-Unternehmen Neil Corbould Special Effects Limited, das seinen Hauptsitz in den Pinewood Studios hat.

Corbould war insgesamt neun Mal für den Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte nominiert, davon allein bei der Oscarverleihung 2024 für drei unterschiedliche Filme in einem Jahr.[5] Er erhielt die Auszeichnung 2001 gemeinsam mit Tim Burke, Rob Harvey und John Nelson für Gladiator und 2014 gemeinsam mit Tim Webber, Chris Lawrence und Dave Shirk für seine Arbeit am Science-Fiction-Film Gravity.[5]

Filmografie

Auszeichnungen und Nominierungen

Oscar:[5]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI