Nelson Boateng

ghanaischer Sprinter From Wikipedia, the free encyclopedia

Samuel Nelson Boateng (* 14. Mai 1968) ist ein ehemaliger ghanaischer Leichtathlet, der sich auf den Sprint spezialisiert hat. Mit der ghanaischen 4-mal-100-Meter-Staffel wurde er 1993 in Durban Afrikameister.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Nelson Boateng
Voller Name Samuel Nelson Boateng
Nation Ghana Ghana
Geburtstag 14. Mai 1968 (57 Jahre)
Größe 176 cm
Gewicht 68 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Afrikaspiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Afrikameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Logo der Afrikaspiele
 Afrikaspiele
Bronze Kairo 1991 4 × 400 m
Logo der CAA
 Afrikameisterschaften
Silber Annaba 1988 4 × 100 m
Bronze Lagos 1989 200 m
Gold Durban 1993 4 × 100 m
Bronze Durban 1993 100 m
Bronze Durban 1993 200 m
letzte Änderung: 10. Oktober 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Nelson Boateng vermutlich im Jahr 1986, als er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Athen mit 11,12 s in der ersten Runde im 100-Meter-Lauf ausschied. Im Jahr darauf trat er bei den Afrikaspielen in Nairobi über 200 Meter an und ging anschließend bei den Weltmeisterschaften in Rom im Viertelfinale nicht mehr an den Start. 1988 nahm er mit der ghanaischen 4-mal-100-Meter-Staffel an den Olympischen Sommerspielen in Seoul teil und schied dort mit 39,46 s im Vorlauf aus. Zuvor gewann er bei den Afrikameisterschaften in Annaba in 39,44 s gemeinsam mit Eric Akogyiram, Emmanuel Tuffour und John Myles-Mills die Silbermedaille hinter dem nigerianischen Team. Im Jahr darauf gewann er bei den Afrikameisterschaften in Lagos in 20,84 s die Bronzemedaille im 200-Meter-Lauf hinter den Nigerianern Olapade Adeniken und Davidson Ezinwa. 1990 schied er bei den Commonwealth Games in Auckland mit 20,72 s im Halbfinale über 200 Meter aus und wurde mit der Staffel im Vorlauf disqualifiziert. Im Jahr darauf schied er mit der Staffel bei der Sommer-Universiade in Sheffield mit der Staffel mit 41,69 s in der Vorrunde aus und anschließend gewann er bei den Afrikaspielen in Kairo in 3:08,18 min gemeinsam mit Ahmed Ali, Timothy Hesse und Kennedy Osei die Bronzemedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel hinter den Teams aus Kenia und Nigeria. 1992 schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona mit 21,04 s im Viertelfinale über 200 Meter aus und schied mit der 4-mal-100-Meter-Staffel mit 39,28 s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf gewann er bei den Afrikameisterschaften in Durban in 10,55 s die Bronzemedaille über 100 Meter hinter dem Nigerianer Daniel Effiong und Jean-Olivier Zirignon aus der Elfenbeinküste und sicherte sich über 200 Meter in 21,01 s ebenfalls die Bronzemedaille hinter dem Südafrikaner Johan Rossouw und Oluyemi Kayode aus Nigeria. Zudem siegte er mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 39,53 s gemeinsam mit Felix Andam, Tanko Abass und Kofi Yevakpor. Anschließend schied er bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart mit 20,52 s im Halbfinale über 200 Meter aus und belegte mit der Staffel mit 38,61 s im Semifinale aus. 1994 schied er bei den Commonwealth Games in Victoria mit 21,18 s im Semifinale über 200 Meter aus und belegte mit der Staffel in 39,79 s den sechsten Platz. Daraufhin trat er international nicht mehr in Erscheinung.

In den Jahren 1986, 1993 und 1994 wurde Boateng ghanaischer Meister im 200-Meter-Lauf.

Persönliche Bestleistungen

  • 100 Meter: 10,34 s (+1,8 m/s), 30. Juli 1993 in Luxemburg
  • 200 Meter: 20,52 s (+0,6 m/s), 19. August 1993 in Stuttgart

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