Netro
Gemeinde in Italien
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Netro ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Biella (BI), Region Piemont.
| Netro | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Biella (BI) | |
| Koordinaten | 45° 32′ N, 7° 57′ O | |
| Höhe | 606 m s.l.m. | |
| Fläche | 12,57 km² | |
| Einwohner | 909 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Fraktionen | Castellazzo, Colla di Netro, Bossola, Cereia | |
| Postleitzahl | 13896 | |
| Vorwahl | 015 | |
| ISTAT-Nummer | 096039 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Netresi | |
| Schutzpatron | Santa Maria | |
| Website | Gemeinde Netro | |
Lage der Gemeinde Netro in der Provinz Biella | ||
Lage und Einwohner
Geografie
Die 909 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) zählende Gemeinde Netro liegt rund 12 Kilometer südwestlich von der Provinzhauptstadt Biella, am östlichen Rand der Serra Morenica di Ivrea, die die Region Canavese von der Provinz Biella trennt. Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 606 m über dem Meeresspiegel im oberen Valle Elvo. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 12,63 km², zu der auch die Fraktionen Castellazzo, Colla di Netro, Bossola und Cereia. Netro liegt nur 2 km vom Heiligtum von Graglia und am historischen Wanderweg Cammino di Oropa entfernt.
Bevölkerungsentwicklung
Seit 1911 hat die Gemeinde einen Bevölkerungsrückgang von über 60 % zu verkraften.

Verkehrsanbindung
Bis zu den Auffahrten auf die Autobahn A5 nordwestlich bei Quincinetto oder südwestlich bei Ivrea sind es jeweils rund 24 Kilometer. Der nächste Bahnanschluss ist in Biella. Am Bahnhof Biella San Paolo (Stazione di Biella San Paolo) gibt es eine Verbindung nach Santhià und nach Novara, dort hat man an beiden Orten Anschluss an das italienische Fernbahnnetz.
Sehenswürdigkeiten
- Romanische Kirche von Santa Maria Assunta stammt aus dem 11. Jahrhundert. Bis 1621 war sie die Pfarrkirche von Netro. Im 17. Jahrhundert verlagerte sich der Ortskern weiter den Hügel hinauf, und die Kirche verlor allmählich an Bedeutung. 1985 wurde sie vollständig restauriert und dient heute als Friedhofskirche.
- Das Eisen Museum (Ecomuseo del Ferro ex Officine Rubino)

Wirtschaft
Die Gemeinde ist ein Standort metallverarbeitender Betriebe. Die Geschichte der Eisenschmiedens reicht ins 17. Jahrhundert zurück. Noch heute existieren alte Schmieden, in denen Schlösser und schmiedeeiserne Klinken mit traditionellen Werkzeugen wie Schmiedeeisen und Hammer hergestellt werden. Die ehemaligen Rubino-Werkstätten, gegründet 1896 von Ernesto und Colombo Rubino aus Netri, beherbergen das „Eisen-Ökomuseum“.[2]
In der Gegend von Sareja (Agriturismo Mulin 'dla Sareja) ist noch immer eine alte Wassermühle in Betrieb, die Mehl für den Verkauf bis nach New York und Japan mahlt.
