Neu-Dietmanns

Ortschaft im Bezirk Waidhofen an der Thaya From Wikipedia, the free encyclopedia

Neu-Dietmanns ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Dietmanns im Bezirk Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich mit 416 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Schnelle Fakten Neu-Dietmanns (Dorf) Ortschaft ...
Neu-Dietmanns (Dorf)
Ortschaft
Neu-Dietmanns (Österreich)
Neu-Dietmanns (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Waidhofen an der Thaya
Pol. Gemeinde Dietmanns  (KG Dietmanns)
Koordinaten 48° 47′ 49″ N, 15° 22′ 16″ Of1
Höhe 600 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 416 (1. Jän. 2025)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06391
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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416

BW

Geografie

Der Ort befindet sich im Westen der Marktgemeinde und erstreckt sich teilweise auch längs der Landesstraße L8121, die, vorbei am Predigtstuhl (718 m ü. A.), nach Hollenbach führt.

Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 217 Adressen.[2]

Geschichte

Das Dorf wurde ab etwa 1825 an der Stelle eines aufgelassenen, von vielen Fröschen bevölkerten Teiches errichtet und wuchs derart rasch an, dass es um 1840 schon 100 Häuser umfasste. Aufgrund dieser Vorgeschichte wurde der Ort anfangs auch Krotental genannt, worauf die drei Kröten beim Springbrunnen vor der Volksschule hinweisen,[3] und später fand der Name Dietmanns-Neugebäude Verwendung.[4] Die Einwohner waren großteils Kleinhäusler, die teils ein Gewerbe betrieben oder vom Tagwerk lebten. Nach und nach wurden auch die nach Süden exponierten Lagen unterhalb des Buchberges (670 m ü. A.) bebaut, wodurch das Dorf seine heutige Ausdehnung erhielt.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Neu-Dietmanns zwei Gastwirtinnen, davon eine mit Fleischerei, zwei Gemischtwarenhandlungen, eine Filiale der Konsum- und Spargenossenschaft Groß Sigharts, sechs Marktfahrer- und innen, ein Schneider, ein Schuster sowie eine Trafikantin ansässig.[5]

Südwestlich von Neu-Dietmanns befand sich früher der Ort Ulreichsee (oder Urexen), der in den Schwedenkriegen aufgegeben wurde. Die Fluren wurden noch eine Zeit lang als Überländgründe genutzt.

Sehenswertes

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 5. Band: Herrschaft Drosendorf bis Strahlbach. Anton Benko, Wien 1840, S. 207 (Neu-DietmannsInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 13, Sektion Waidhofen, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,4 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 338.

Einzelnachweise

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