Neukirchen am Simssee
Ortsteil der Gemeinde Riedering im oberbayerischen Landkreis Rosenheim
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Neukirchen am Simssee ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Riedering im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Die frühere Gemeinde Neukirchen am Simssee wurde bei der bayerischen Gemeindegebietsreform am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Riedering eingegliedert.[2]
Neukirchen am Simssee Gemeinde Riedering | |
|---|---|
| Koordinaten: | 47° 51′ N, 12° 14′ O |
| Höhe: | 529 m ü. NHN |
| Einwohner: | 151 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 83083 |
| Vorwahl: | 08036 |


Geographische Lage
Geschichte
Der Ort wurde als „Niuunchircha“ im Jahre 924 erstmals urkundlich erwähnt und bestand bis 1950 nur aus Kirche, Mesnerhaus und Schule.
Neukirchen ist bekannt für sein Kirchlein Maria Stern. Diese Filial- und Wallfahrtskirche dürfte bereits im 9. Jahrhundert bestanden haben und wurde um 1450 neu gebaut. Im Jahre 1710 fand die feierliche Übertragung des Gnadenbildes Maria Stern aus der Pfarrkirche Riedering nach Neukirchen statt. 1716 wurde die Kirche erweitert, um 1750 umgebaut und barockisiert. Es gibt zierliche Stuckdekoration von A. Vordermayr, Deckengemälde von J. A. Mölck und Frührokokoaltäre von J. A. Hötinger.
Nach einer lokalen Legende soll beim Neubau der heutigen Kirche der Bauplatz durch einen Vogel, der einen blutigen Span im Schnabel trug, angezeigt worden sein. Dies war im ehemaligen Gemeindewappen durch den Stern als Mariensymbol in der oberen Schildhälfte und einen stilisierten Vogel darunter dargestellt. Die Wellenteilung als Wassersinnbild erinnerte an die Lage am Simssee.
Demographie
Literatur
- Karl Detterbeck und Konrad Breitrainer: Riederinger Heimatbuch, herausgegeben von der Gemeinde Riedering, Riedering 1988, 801 Seiten.
Weblinks
- Neukirchen am Simssee in der Ortsdatenbank von bavarikon.