Neustift am Hartberg
Ortschaft im Bezirk Neunkirchen
From Wikipedia, the free encyclopedia
Neustift am Hartberg (früher auch Unterbach) ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Aspangberg-St. Peter im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich mit 81 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Neustift am Hartberg (Streusiedlung) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Neunkirchen (NK), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neunkirchen | |
| Pol. Gemeinde | Aspangberg-St. Peter (KG Großes Amt) | |
| Koordinaten | 47° 32′ 15″ N, 16° 5′ 38″ O | |
| Einwohner der Ortschaft | 81 (1. Jän. 2025) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05181 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Die im Südosten des Gemeindegebietes und südlich des namensgebenden Hartberges gelegene Streusiedlung besteht aus zahlreichen Einzellagen und verfügt nicht über ein historisch gewachsenes Zentrum. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 29 Adressen.[2] Im Ort befindet sich ein Kaolinbergwerk, zugleich der größte Arbeitgeber des Ortes.
Geschichte
Die Bewohner waren mittelmäßig bestiftete Waldbauern, die auch Ackerbau und Viehzucht betrieben, berichtete Schweickhardt im 19. Jahrhundert, wobei er besonders deren Viehzucht löblich darstellte. Im Jahr 1822 wurde der Ort mit acht Häusern genannt, die nach Aspang eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Aspang besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Aspang, Friedberg und Krumbach sowie dem Stift Neukloster.[3]
Nach dem Umbruch 1848 war der Ort bis 1867 dem Amtsbezirk Aspang zugeteilt und Teil der damaligen Gemeinde Aspang-Amt, die mit 28. Mai 1960 in Aspangberg umbenannt wurde.[4]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 4. Band: Neusiedl bis Pottendorf. Mechitaristen, Wien 1832, S. 189 (Neustift in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 109, Sektion Aspang, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,5 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 252.
Weblinks
- https://www.aspanger.com/ Aspanger Bergbau und Mineralwerke GmbH & Co KG
