Niebra

Stadtteil von Gera From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Ortsteil Niebra bildet zusammen mit Wüstfalke, Großfalka, Kleinfalke und Otticha die Geraer Ortschaft Falka mit insgesamt 416 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011).[2]

Schnelle Fakten Stadt Gera ...
Niebra
Stadt Gera
Koordinaten: 50° 49′ N, 12° 7′ O
Höhe: 300 m ü. NN
Fläche: 1,4 km²[1]
Einwohner: ca. 62 (2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Falka
Postleitzahl: 07551
Vorwahl: 0365
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Geographie

Niebra ist im südöstlichsten Zipfel der Stadt Gera an der Grenze zum Landkreis Greiz gelegen.

Gotische Wehrkirche
Altes Gehöft mit Schrotholzanbau

Geschichte

Der Ort sorbischen Ursprungs wurde 1209 bezugnehmend auf einen Ritter Albert von Niebern in einem Geleitsbrief erstmals urkundlich erwähnt. Zum Königreich Sachsen gehörig (Ziegenhierdsches Ländchen) kommt die Enklave 1928 zum damaligen Landkreis Gera.

Sehenswürdigkeiten

An der Wehrkirche vom Anfang des 15. Jahrhunderts ist vor allem der walmbedachte Turm interessant, der über die Jahrhunderte keine nennenswerten Veränderungen erfahren hat. In ihrem Inneren beherbergt sie einen wertvollen Marienaltar.

Politik

Niebra, Großfalka, Kleinfalke mit dem dazugehörenden Wüstfalke und Otticha bildeten seit dem 1. Juli 1950 die neue Gemeinde Falka, die am 1. April 1994 in die Stadt Gera eingemeindet wurde.[3] Seitdem bilden die Orte den Ortsteil Falka der Stadt Gera mit eigener Ortschaftsverfassung und Ortsteilrat (bis II/2009 Ortschaftsrat). Ortsteilbürgermeister ist Herbert Dietrich (parteilos).

Entwicklung der Einwohnerzahl

Jahr193319392009
Einwohner[4]575365

Verkehr

Bildung

Die nächstgelegene Kindereinrichtung ist

  • Kindergarten Kleinfalke im zum Ortsteil gehörenden Kleinfalke.

Zuständige Grundschulen sind seit dem Schuljahr 2009/10 in Schulgebäudeunion in Zwötzen die

  • Grundschule 9 Zwötzener Schule und
  • Montessori-Grundschule Waldschule Liebschwitz.

Die nächstgelegene Regelschule ist die

  • Staatliche Regelschule 4 in Lusan.

Einzelnachweise

Literatur

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