Nieradowice
Dorf in Polen
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Nieradowice (deutsch Nitterwitz) ist ein Stadtteil von Otmuchów im Powiat Nyski in der Woiwodschaft Opole in Polen.
| Nieradowice | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Opole | |
| Powiat: | Nysa | |
| Stadtteil von: | Otmuchów | |
| Geographische Lage: | 50° 29′ N, 17° 10′ O | |
| Höhe: | 210–250 m n.p.m. | |
| Einwohner: | 269 (31. März 2011[1]) | |
| Postleitzahl: | 48-385 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ONY | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Breslau | |

Geographie
Nieradowice, vormals ein Straßendorf, liegt vier Kilometer nördlich von Otmuchów am Maciejowicki Potok (Matzwitzer Wasser). Westlich von Nieradowidce verläuft die stillgelegte Bahnstrecke Otmuchów–Przeworno. Historisch lag der Ort im Südwesten Oberschlesiens.
Nachbarorte von Nieradowice sind im Westen Maciejowice (Matzwitz), im Norden Starowice (Starrwitz), im Nordosten Malerzowice Małe (Klein Mahlendorf) und im Süden die Stadt Otmuchów (Ottmachau).
Geschichte
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Nitterwitz mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Nitterwitz ab 1816 zum Landkreis Grottkau im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 bestanden im Dorf ein Vorwerk, eine Schankwirtschaft sowie 17 weitere Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Nitterwitz 131 Menschen, davon neun evangelisch.[2] 1855 lebten 150 Menschen in Nitterwitz. 1865 bestanden im Ort zehn Gärtner-, vier Häuslerstellen und 14 Einlieger. Eingeschult und eingepfarrt waren die Bewohner nach Ottmachau.[3] 1874 wurde der Amtsbezirk Klein Mahlendorf errichtet, zu dem die Landgemeinden Bittendorf, Klein Mahlendorf, Klein Vorwerk, Laskowitz, Nitterwitz, Perschkenstein, Ullersdorf und Weidich und den Gutsbezirken Bittendorf, Klein Mahlendorf, Klein Vorwerk, Nitterwitz und Ullersdorf gehörten.[4] 1885 zählte Nitterwitz 142 Einwohner.[5] 1898 wurde im Ort eine Schule eingerichtet.[6]
1933 lebten in Nitterwitz 315 Menschen. Am 22. Juli 1936 wurde der Ort im Zuge einer Welle von Ortsumbenennungen der NS-Zeit in Lindenberg O.S. umbenannt. Am 10. Dezember wurde der Ortsname in Nitterdorf geändert. 1939 lebten 276 Menschen in Nitterdorf. Bis Kriegsende 1945 gehörte der Ort zum Landkreis Grottkau.[7]
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel das Dorf 1945 an Polen, in Nieradowice umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. Am 1. Januar 2018 wurde Nieradowice in die Stadt Otmuchow eingemeindet.
Sehenswürdigkeiten
Persönlichkeiten
- Josef Zauritz (1897–1933), Polizeibeamter

