Norbert Majewski

deutscher Generalmajor des Heeres der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

Norbert Majewski (* 24. April 1937 in Gelsenkirchen; † 22. September 2015) war ein Generalmajor des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Nach der Mittleren Reife absolvierte Majewski eine Berufsausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Im Oktober 1957 trat er bei der Artillerietruppe in die Bundeswehr ein. 1959 wurde er Leutnant und hatte Verwendungen als Vermessungs-, Feuerleit- und Beobachtungsoffizier im Feldartilleriebataillon 95 und im Raketenartilleriebataillon 72. Er war Offizier für Militärisches Nachrichtenwesen (S 2) und für Logistik (S 4) des Artillerieregiments 7 und von 1964 bis 1968 Batteriechef im Raketenartilleriebataillon 72.

Von April 1968 bis September 1970 absolvierte Majewski den 11. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er Generalstabsoffizier für Logistik (G 4) und für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der Panzergrenadierbrigade 7 in Hamburg, von 1973 bis 1975 Referent im Führungsstab der Streitkräfte (Fü S) V 1 im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Bonn, von 1975 bis 1977 Bataillonskommandeur des Feldartilleriebataillons 21 in Schwalmstadt, von 1977 bis 1979 G 3 der 2. Jägerdivision in Kassel, vom 25. August 1979 bis 16. Mai 1982 Chef des Stabes der 6. Panzergrenadierdivision in Neumünster.[1] Von 1985 bis 1986 war er Dozent und Leiter der Lehrgruppe Führungslehre Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und von 1986 bis 1990 Referatsleiter im Führungsstab des Heeres (Fü H) V 5 und V 1 im BMVg.

Im Oktober 1990 wurde Majewski Stabsabteilungsleiter der Stabsabteilung V (Logistik) im Fü H im BMVg in Bonn, wo die Ernennung zum Brigadegeneral erfolgte, im April 1993 stellvertretender Amtschef des Heeresamtes in Köln und im Januar 1995 Kommandeur des Heeresunterstützungskommandos in Mönchengladbach. Mit Ablauf des September 1997 wurde er in den Ruhestand versetzt.[2]

Majewski war verheiratet, römisch-katholisch und hatte vier Kinder. Seine Urne wurde auf dem Waldfriedhof in Rheinbach beigesetzt.[3]

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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