Nouria Newman

französische Slalom-Kanutin From Wikipedia, the free encyclopedia

Nouria Newman (* 9. September 1991 in Chambéry) ist eine französische Slalom-Kanutin, die von 2007 bis 2015 auf internationaler Ebene an Wettkämpfen teilnahm.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Nouria Newman
Nation Frankreich Frankreich
Geburtstag 9. September 1991
Geburtsort Chambéry, Frankreich
Karriere
Disziplin Kanuslalom
Bootsklasse Kajak (K1)
Status zurückgetreten
Karriereende 2015
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Kanu-Weltmeisterschaften
Gold 2014 Deep Creek Lake K1 team
Silber 2013 Prag K1
Kanu-Europameisterschaften
Bronze 2014 Wien K1-Team
ICF U23 Kanuslalom Weltmeisterschaften
Bronze 2012 Wausau K1
Bronze 2012 Wausau K1 team
ECA 2013 U23 Kanuslalom Europameisterschaften
Silber 2013 Bourg-Saint-Maurice K1
Bronze 2013 Bourg-Saint-Maurice K1 team
Junior Weltmeisterschaften
Silber 2008 Roudnice nad Labem K1 team
Junior Europameisterschaften
Gold 2009 Liptovský Mikuláš K1 team
Silber 2009 Liptovský Mikuláš K1
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Leben

Newman begann im Alter von vier Jahren zu paddeln.[1] Sie hat einen Master in Journalismus und Politikwissenschaften von der Sciences Sciences Po Toulouse.[2]

Kanu-Freestyle

Bei den Kanu-Freestyle-Weltmeisterschaften 2007 in Ottawa gewann sie bei den Junioren hinter Emily Jackson aus den USA und Martina Wegmann aus den Niederlanden die Bronzemedaille.[3]

Kanuslalom

Bei den 2013 in Prag stand Nouria Newman zum ersten Mal bei den ICF-Kanu-Slalom-Weltmeisterschaften auf dem Podium und gewann die Silbermedaille im Einer-Kajak; sie lag 2,20 Sekunden hinter ihrer Landsfrau Émilie Fer.

Im folgenden Jahr gewann Newman zusammen mit Carole Bouzidi und Émilie Fer die Goldmedaille im K1-Teamwettbewerb bei den Weltmeisterschaften 2014 in Deep Creek Lake, Maryland.

Außerdem gewann sie bei den Europameisterschaften 2014 in Wien eine Bronzemedaille im K1-Teamwettbewerb.[4] Beim Dolomitenmann gewann sie 2023 den Kanuslalom der Frauen.[5]

Extrem Wildwasserrennen

Bei der Sickline Extreme World Championship 2013 im Ötztal traten im Finale auf der oberen Wellerbrückenstrecke die fünf besten Frauen der Qualifikation an. Nouria Newman gewann die Goldmedaille, Toni George aus Neuseeland belegte Platz zwei und Martina Wegman Platz drei.[6]

Im Folgejahr konnte Newman ihren Titel bei der Sickline 2014 verteidigen. Mit einem Vorsprung von sechs Sekunden verwies sie Toni George auf den zweiten Platz und mit einem Vorsprung von zehn Sekunden Martina Wegman auf den dritten Platz.[7] 2016 wurde sie Vizeweltmeisterin hinter Sandra Hyslop.[2][8]

2017 konnte sie bei der Sickline Extreme World Championship ein weiteres Mal gewinnen, diesmal vor Martina Wegman und der Britin Jennifer Chrimes.[9][10][11][12]

Expeditionen

Río Baker, Río Bravo und Río Pascua

Newman zog sich aus dem offiziellen Wettkampfsport zurück, um sich dem Expeditionskajakfahren zu widmen. 2014 befuhr sie den Grand Canyon des Stikine River, mit sehr schweren Stromschnellen der Klasse V/V+. Dabei bewältigte sie auch die als „Site Zed“ bezeichnete Passage, die 2012 erstmals vom Amerikaner Ben Marr befahren wurde.[13][14]

2018 unternahm sie eine Solo-Kajak-Expedition nach Ladakh. In sieben Tagen paddelte sie den Tsarap, den Zanskar und den Indus hinunter und legte dabei 375 Kilometer zurück. Nach eigenen Angaben hatte sie Glück, noch am Leben zu sein, nachdem sie an einer Stelle an einem Felsen hängen geblieben war. Sie drehte ein 13-minütiges Video über diese Reise, das auf YouTube zu sehen ist.[15]

2019 befuhr sie in Patagonien zusammen mit Ben Stookesberry und Erik Boomer die Flüsse Río Baker, Río Bravo und Río Pascua.[16]

2021 fuhr sie in Island zahlreiche Wasserfälle.[17] Im Februar 2021 bewältigte sie erfolgreich den über 30 Meter hohen Don-Wilo-Wasserfall am Río Pucuno, nahe Concepción im Kirchenspiel San José de Dahuano, in Ecuador.[18][19][20]

Newmans Leben und ihre Leistungen standen im Mittelpunkt des Red-Bull-Films „Wild Waters“ aus dem Jahr 2022.[21]

Erfolge

Extrem Wildwasserrennen

  • Weltmeisterin im Extremkajak 2013 in Oetz[22]
  • Weltmeisterin im Extrem-Kajak 2014 in Oetz[23]
  • Weltmeisterin im Extrem-Kajak 2017 in Oetz[24]
  • Female Paddler of the Year 2018 (Kayak Session)[25]
  • Female Paddler of the Year 2019 (Kayak Session)[26]

Kanuslalom

Freestyle

Einzelnachweise

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