Nunivak
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Nunivak ist eine Insel im Beringmeer zwischen Alaska und Russland. Die Insel war während der Kolonisierung Russisch-Amerikas von Michail Wassiljew entdeckt worden. Mit 4227 km² ist sie die achtgrößte Insel der Vereinigten Staaten und nach der Sankt-Lorenz-Insel die zweitgrößte des Beringmeers. Die an der engsten Stelle 28 Kilometer breite Etolin Strait trennt sie vom Yukon-Kuskokwim-Delta auf dem Festland Alaskas. Die Insel ist Teil des Yukon Delta National Wildlife Refuges.
| Nunivak | ||
|---|---|---|
| Gewässer | Beringmeer | |
| Geographische Lage | 60° 5′ N, 166° 23′ W | |
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| Länge | 110 km | |
| Breite | 76 km | |
| Fläche | 4 226,8 km² | |
| Höchste Erhebung | Robert’s Mountain 511 m | |
| Einwohner | 191 (2010) <1 Einw./km² | |
| Hauptort | Mikuryamiut (Mekoryuk) | |
Die Insel wird seit 2000 Jahren von Eskimos bewohnt. 2004 lebten 179 Menschen auf Nunivak. Zum United States Census 2010 lebten in dem Dorf Mikuryamiut (englisch: Mekoryuk) im Norden der Insel 191 Menschen, vor allem Eskimos,[1] deren Sprache das Cup'ik ist. Seit 1957 besitzt die Insel mit dem Mekoryuk Airport einen Flughafen.[2]
1920 wurden Rentiere eingeführt. Von Nunivak aus gelang 1934 die Wiederansiedelung von Moschusochsen aus Grönland in Alaska, nachdem sie um das Jahr 1900 in dieser Region ausgerottet worden waren.


