Oberebersbach
Gemeindeteil der Gemeinde Niederlauer im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken, Bayern)
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Oberebersbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Niederlauer im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Oberebersbach hat eine Fläche von 1,663 km². Sie ist in 508 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3273,29 m² haben.[1][4]
Oberebersbach Gemeinde Niederlauer | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 18′ N, 10° 8′ O |
| Höhe: | 224 m ü. NHN |
| Fläche: | 1,66 km²[1] |
| Einwohner: | 191 (31. Dez. 2012)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 115 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1978 |
| Postleitzahl: | 97618 |
| Vorwahl: | 09771 |

Geographie
Das Dorf liegt an der Fränkischen Saale. Im Norden grenzt die Steinacher Forst rechts der Saale an. Die Kreisstraße NES 17 führt entlang der Saale nach Unterebersbach zur Staatsstraße 2292 (0,8 km westlich) bzw. nach Niederlauer (2,5 km östlich).[5]
Geschichte
Oberebersbach wurde 1230 in einem Vertrag zwischen dem Bischof von Würzburg und Graf Boppo von Henneberg erstmals urkundlich erwähnt.[6] Über Jahrhunderte hinweg bis zum Ende des Alten Reichs gehörte Oberebersbach zum würzburgischen Amt Neustadt an der Saale.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Oberebersbach. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Neustadt an der Saale zugeordnet.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Oberebersbach am 1. Januar 1978 nach Niederlauer eingemeindet.[8][9]
Baudenkmäler
In Oberebersbach gibt es zwölf Baudenkmäler:[10]
- Saalestraße 2: Katholische Friedhofskapelle
- Saalestraße 15: Bauernhaus mit Pforte
- Saalestraße 16: Kellertür
- Saalestraße 21: Wohnhaus
- Saalestraße 22: Bauernhaus
- Saalestraße 26: Pforte
- Saalestraße 28: Bauernhof
- drei Bildstöcke, ein Kreuzschlepper und ein Steinkreuz
Religion
Oberebersbach ist römisch-katholisch geprägt und nach Mariä Verkündigung (Unterebersbach) gepfarrt.[7]
Literatur
- Reinhold Albert, Herausgeber Gemeinde Niederlauer: Chronik Unter- und Oberebersbach (2012)
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberebersbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 160 (Digitalisat).
- Michael Josef Hoh: Pfarrbuch von Ober- und Oberebersbach
- Georg Paul Hönn: Ober-Ebersbach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 141 (Digitalisat).
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 300 (Digitalisat).
Weblinks
- Geschichte Niederlauer > Unter- und Oberebersbach. In: niederlauer.de. Abgerufen am 13. Februar 2026.
- Oberebersbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 13. Februar 2026.
- Oberebersbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 13. Februar 2026.
- Oberebersbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 13. Februar 2026.