Oberehesberg
Gemeindeteil des Marktes Presseck im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern)
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Oberehesberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Presseck im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Oberehesberg hat eine Fläche von 2,249 km². Sie ist in 295 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 7622,66 m² haben.[3] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Unterehesberg.[4]
Oberehesberg Markt Presseck | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 14′ N, 11° 28′ O |
| Höhe: | 629 m ü. NHN |
| Einwohner: | 31 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95355 |
| Vorwahl: | 09223 |
Geografie
Das Dorf liegt am Südhang der Hohlohe (680 m ü. NHN), einer Erhebung des Frankenwaldes. Ein Anliegerweg führt an Schafhaus vorbei zur Kreisstraße KU 24 beim Schafhof (1,5 km südöstlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1126 als „Hepersperch“ erstmals urkundlich erwähnt. Es wurde als Waldhufendorf angelegt.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Oberehesberg aus acht Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wartenfels aus. Grundherren waren das Amt Wartenfels (3 Höfe, 2 Halbhöfe, 1 Häuslein) und das Rittergut Seibelsdorf (2 Sölden).[7]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberehesberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Wartenfels und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Wartenfels zugewiesen.[8] Am 1. Mai 1978 wurde Oberehesberg im Rahmen der Gebietsreform in die Gemeinde Presseck eingegliedert.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Oberehesberg ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Katholiken sind nach St. Bartholomäus (Wartenfels) gepfarrt,[7] die Protestanten gehören zur Pfarrei Seibelsdorf.[18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Ehesberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 706 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 450.
Weblinks
- Oberehesberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. August 2021.
- Oberehesberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 22. August 2021.
- Oberehesberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 22. August 2021.