Oberfucha
Ortschaft im Bezirk Krems
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Oberfucha (früher auch Oberfuga) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Furth bei Göttweig im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 150 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1970 war Oberfucha eine eigenständige Gemeinde.[2]
| Oberfucha (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Oberfucha | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Furth bei Göttweig | |
| Koordinaten | 48° 22′ 42″ N, 15° 37′ 56″ O | |
| Höhe | 282 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 150 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 1,04 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04192 | |
| Katastralgemeindenummer | 12152 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Oberfucha (31309 004) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 21 Häusern genannt, das nach Brunnkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Göttweig besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Oberfucha zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied und ein Gutsbesitzer ansässig. Weiters betrieb die Firma Göttweiger Tonwerke und Dampfziegelei GmbH außerhalb des Ortes eine Ziegelei.[5]
Mit 1. Jänner 1971 wurde im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständige Gemeinde Oberfucha nach Furth bei Göttweig eingemeindet.[2]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 180 (Ausgabe 1769; Fugen in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 48, Sektion Stein - Mautern, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 8,8 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 165.
