Oberfucha

Ortschaft im Bezirk Krems From Wikipedia, the free encyclopedia

Oberfucha (früher auch Oberfuga) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Furth bei Göttweig im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 150 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1970 war Oberfucha eine eigenständige Gemeinde.[2]

Schnelle Fakten
Oberfucha (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Oberfucha
Oberfucha (Österreich)
Oberfucha (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Furth bei Göttweig
Koordinaten 48° 22′ 42″ N, 15° 37′ 56″ Of1
Höhe 282 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 150 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 1,04 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04192
Katastralgemeindenummer 12152
Zählsprengel/ -bezirk Oberfucha (31309 004)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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150

BW

Geografie

Das kleine Haufendorf östlich von Furth ist vom Weinbau geprägt und nur über Nebenstraßen zu erreichen. Im Westen befindet sich ein ehemaliger Gutshof. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 75 Adressen.[3]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 21 Häusern genannt, das nach Brunnkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Göttweig besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Oberfucha zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied und ein Gutsbesitzer ansässig. Weiters betrieb die Firma Göttweiger Tonwerke und Dampfziegelei GmbH außerhalb des Ortes eine Ziegelei.[5]

Mit 1. Jänner 1971 wurde im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständige Gemeinde Oberfucha nach Furth bei Göttweig eingemeindet.[2]

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 180 (Ausgabe 1769; Fugen in der Google-Buchsuche).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 48, Sektion Stein - Mautern, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 8,8 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 165.
Commons: Oberfucha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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