Oberhinterhof
Ortsteil der Stadt Feuchtwangen
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Oberhinterhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Oberhinterhof liegt in der Gemarkung Larrieden.[3]
Oberhinterhof Stadt Feuchtwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 7′ N, 10° 16′ O |
| Höhe: | 452–468 m ü. NHN |
| Einwohner: | 32 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91555 |
| Vorwahl: | 09857 |
Geographie
Südlich des Weilers fließen der Dänzelbach und Weihergraben zu einem linken Zufluss der Zwergwörnitz zusammen, die wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. 0,5 km nordöstlich liegt das Hardhölzlein, 0,5 km östlich das Hinterhöfer Holz, 1,5 km westlich erhebt sich der Hirschberg (494 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Marktlustenau (2,2 km westlich) bzw. über Unterhinterhof zur Kreisstraße AN 42 (1 km südöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Larrieden zur Kreisstraße AN 5 (1,5 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Oberhinterhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus sieben Anwesen und einem Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Amt Dinkelsbühl des Deutschen Ordens.[5] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs nichts.[6][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberhinterhof dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Larrieden zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Oberhinterhof am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Larrieden) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.[18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Althinterhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 59 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberhinterhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 855 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Althinterhof. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 312 (Digitalisat).
- Anton Steichele (Hrsg.): Das Bisthum Augsburg historisch und statistisch beschrieben. Band 3. Schmiedsche Verlagsbuchhandlung, Augsburg 1872, OCLC 935210351, S. 505 (Digitalisat).
Weblinks
- Oberhinterhof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Oberhinterhof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2019.
- Oberhinterhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.