Obermixnitz

Ortschaft im Bezirk Horn From Wikipedia, the free encyclopedia

Obermixnitz ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weitersfeld im Bezirk Horn in niederösterreichischen Waldviertel mit 104 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025)[1].

Schnelle Fakten
Obermixnitz (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Obermixnitz
Obermixnitz (Österreich)
Obermixnitz (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Horn (HO), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Horn
Pol. Gemeinde Weitersfeld
Koordinaten 48° 45′ 7″ N, 14° 48′ 47″ Of1
Höhe 437 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 104 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 5,92 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04043
Katastralgemeindenummer 10247
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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104

BW

Geografie

Ober- und Untermixnitz liegen beiderseits der alten Poststraße, der heutigen Landesstraße L41, von der die L1058 in beide Richtungen in die jeweiligen Orte abzweigt. Weiters verläuft die L1153 durch Obermixnitz und die L1058 endet hier. Obermixnitz entwässert über die Mixnitz, einem Quellfluss des Passendorfer Baches. Die Ortschaft umfasst 46 Adressen.[2]

Im Südosten der Katastralgemeinde, unmittelbar bei Passendorf, befindet sich die Flur Hermansdorf und daneben Hermansfeld. Hermannsdorf ist seit 1288 urkundlich nachweisbar und scheint im 16. Jahrhundert als öde auf.[3]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 35 Häusern genannt, das nach Theras eingepfarrt war und die Kinder im Ort eingeschult wurden. Die Herrschaft Prutzendorf zu Fronsburg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Prutzendorf, Oberhöflein, Primmersdorf und Kattau sowie der Pfarre Theras.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Obermixnitz ein Gastwirt, eine Gemischtwarenhändlerin, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Tischler, ein Viktualienhändler und zahlreiche Landwirte ansässig.[5]

Um 1850 konstituierte sich Obermixnitz als selbständige Ortsgemeinde und mit 1. Jänner 1970 fusionierte diese mit den damaligen Gemeinden Oberhöflein, Untermixnitz und Weitersfeld, der sich später noch weitere Gemeinden anschlossen.[6]

Sehenswertes

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 420 (Ausgabe 1769; Mixnitz in der Google-Buchsuche).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 15, Sektion Geras, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 6,6 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 149.
Commons: Obermixnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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